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Wachenleiter Thomas Göttenauer (hinten links) zeigt Schülern der Klasse 4c der Weiherbergschule und Lehrerin Antonia Schlesinger (hinten rechts) das Innere des Rettungswagens. Foto: Kneis
Wachenleiter Thomas Göttenauer (hinten links) zeigt Schülern der Klasse 4c der Weiherbergschule und Lehrerin Antonia Schlesinger (hinten rechts) das Innere des Rettungswagens. Foto: Kneis
Notfallsanitäter Felix Stößer lässt die Kinder die schweren Koffer tragen. Foto: Kneis
Notfallsanitäter Felix Stößer lässt die Kinder die schweren Koffer tragen. Foto: Kneis
23.02.2018

Weiherbergschüler erkunden DRK-Einsatzwagen

Pforzheim. Vieles gelernt haben die Schüler der Klasse 4c der Weiherbergschule beim Besuch in der Pforzheimer Hauptrettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Wachenleiter Thomas Göttenauer und Notfallsanitäter Felix Stößer zeigten den Kindern anhand von zwei Fahrzeugen, wie ein Rettungswagen von innen aussieht. Sie ließen die Kinder auch die Sauerstoffsättigung in ihrem Blut messen und auf der Trage probeliegen.

Viele Fragen wurden beantwortet: Wie schnell fährt ein Rettungswagen? Wie viele Notrufe gibt es jeden Tag? Wie sind die Arbeitszeiten der Einsatzkräfte? Thomas Göttenauer berichtete den Nachwuchsjournalisten, dass er schon seit 23 Jahren im Rettungsdienst arbeite, und dass ihm sein Beruf viel Spaß mache, weil er so abwechslungsreich sei.

„Haben Sie schon einmal jemanden wiederbelebt?“, wollte ein Schüler wissen. „Ja, das kommt öfter vor. Und wenn so eine Wiederbelebung klappt, dann ist das eine richtig tolle Sache“, schilderte der Wachenleiter. Er erzählte den Kindern, dass man als Notfallsanitäter oder als Rettungssanitäter im Rettungsdienst arbeiten kann. Derzeit gebe es beim DRK Kreisverband Pforzheim-Enzkreis etwa 100 solcher Mitarbeiter.

Die Weiherbergschüler erfuhren außerdem, dass es den Kreisverband schon seit über 70 Jahren gibt und es damals die Idee von Henry Dunant war, mit der Gründung des Deutschen Roten Kreuzes den Menschen zu helfen.