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Die Plätze rund um die Engelspyramide sind begehrt.  Foto: Ketterl/PZ-Archiv 

Weihnachtsmarkt soll im Jahr von „Goldstadt 250“ etwas besonderes werden

Der Winter steckt den meisten Pforzheimern noch in den Knochen, da laufen bereits die Planungen für den 46. Goldenen Weihnachtsmarkt an. Er soll im Jahr des Schmuckjubiläums seinem Namen besondere Ehre machen. Bis 15. März können sich Beschicker um eine Teilnahme am Weihnachtsmarkt bewerben, der vom 27. November bis einschließlich 22. Dezember dauern wird.

Der jetzt erschienenen öffentlichen Bekanntmachung sind klare Vorgaben zu entnehmen. So müssen Interessenten etwa den exakten Platzbedarf benennen und sämtliche Artikel auflisten, die sie im kommenden Winter feilbieten wollen. Auch Fotos und ein Grundriss des Stands fordert die Marktverwaltung an – mit dem Zusatz: „Holzhäuschen sind erwünscht.“

Wie in jedem Jahr heißt es in der Bekanntmachung: „Die Dekoration der Stände hat in Gold zu erfolgen.“ Der städtische Marktmeister Marc Pfrommer betont auf PZ-Nachfrage, man werde den in die engere Auswahl Gelangten dann „in persönlichen Gesprächen näherbringen“, zum Jubiläum „Goldstadt 250“ besonderes Augenmerk auf glanzvolle Dekoration zu legen. Auch 2017 wird es eine Standprämierung geben.

In den vergangenen Jahren war die Zahl der Bewerbungen rückläufig, berichtet Pfrommer. „Jedes Dorf, jeder Stadtteil hat inzwischen einen kleinen Weihnachtsmarkt“, weiß der Marktmeister. Etliche Beschicker zögen es vor, auf mehreren Kurzveranstaltungen präsent zu sein, da bei einem länger andauernden Markt auch umsatzschwächere Wochentage zu überbrücken seien. Alle etablierten Weihnachtsmärkte von vergleichbarer Größe hätten mit dieser Entwicklung zu kämpfen. Dass es wohl dennoch wieder mehr Bewerber als Plätze geben wird – im Vorjahr waren für 54 Standplätze 90 Bewerbungen eingegangen – führt Pfrommer nicht zuletzt auf den Mittelaltermarkt zurück, der die Pforzheimer Veranstaltung insgesamt aufwerte. Der Mittelaltermarkt sei „schon ein Pfund“, sagt Pfrommer: „Qualität, Bezug zum Kunden, beliebter Treffpunkt – da passt wirklich alles.“ Weil das vorweihnachtliche Pforzheim über diesen Mehrwert verfüge, habe die Stadt Strahlkraft – auf Bummler wie Beschicker.