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Auch die Arbeit des WSP-Direktors Oliver Reitz wird hinterfragt – nicht nur wegen der heftig kritisierten Informationspolitik. Foto: Meyer
Auch die Arbeit des WSP-Direktors Oliver Reitz wird hinterfragt – nicht nur wegen der heftig kritisierten Informationspolitik. Foto: Meyer
13.02.2019

Weiter Wirbel um Fülle freier Stellen: Stadträte wollen WSP durchleuchten

Pforzheim. Wegen der überraschenden Trennung vom neuen Marketingchef Sascha Binoth und etlicher weiterer Vakanzen im städtischen Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) fordern mehrere Gemeinderatsfraktionen Aufklärung in einer internen Klausurtagung. Dabei solle die Gesamtstrategie des Hauses durchleuchtet werden. Auch die Arbeit des WSP-Direktors Oliver Reitz wird hinterfragt – nicht nur wegen der heftig kritisierten Informationspolitik.

Inzwischen hat die Rathausspitze Vertreter der Gemeinderatsfraktionen auch persönlich über die offiziell einvernehmliche Trennung des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) und Marketingchef Sascha Binoth informiert. Verärgert zeigen sich Stadträte im PZ-Gespräch – über die Informationspolitik zu dieser Personalie, aber auch zur Strategie des WSP und dessen Direktor Oliver Reitz. Einige hegen die Hoffnung, dass Binoth doch bleibt.

Wie berichtet, sind nach dem in der Probezeit beschlossenen Aus für Binoth alle drei WSP-Geschäftsbereiche – neben Standort- und Kongressmarketing auch Wirtschaftsförderung sowie Administration und Finanzen – vakant. Insgesamt gilt dies für acht von 43 Stellen. Nach PZ-Informationen fielen am Dienstag in der Hauptausschuss-Sitzung deutliche Worte.

Der Ruf nach einer Klausur habe das Rathaus bislang nicht erreicht, so Sprecher Philip Mukherjee. Im März werde es personelle Vorschläge für die Wirtschaftsförderung geben: Dies sei eine gute Gelegenheit, „dem möglichen Gesprächsbedarf nachzukommen“. Generell wolle man drei Geschäftsbereiche beibehalten.

Mehr lesen Sie am 14. Februar in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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Schreiberling
13.02.2019
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SWP - WSP. Mehr als Scrabble. Aber viele Gemeinsamkeiten wie es scheint. Die Leute stimmen mit den Füßen ab und machen sich vom Acker. Das st dann nicht der Fall, wenn Unternehmen gut geführt sind. Dazu muss man aber was drauf haben und nicht nur vernetzt sein. Mir fällt auf, dass in diesen Positionen hauptsächlich Schönlinge am Werk zu sein scheinen. Und der Gemeinderat-------hat zugeschaut und mitgemacht. Vielleicht sollten die Parteien jemand aufstellen, der was vom Geschäft versteht, damit ...... mehr...

OB-Kandidat
14.02.2019
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Das Problem scheint sich quer durch die ganze Stadtverwaltung zu ziehen. Eine Freundin von mir hat mir vor Kurzem erzählt, weshalb sie bei der Stadt gekündigt hat: - ständiger Personalmangel und Mehrbelastung und Überforderung für das Restpersonal - Versprechungen und Abmachungen werden nicht eingehalten - mangelnde Aufstiegsperspektiven, ... - offensichtliche Mängel werden nicht beseitigt, obwohl die Probleme oft durch einen Anruf zu lösen seien Halt die typischen Fehler schlechten ...... mehr...

Faelchle
14.02.2019
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Das Parteien-Geschacher dürfte auch eine große Rolle spielen, anders kann ich es mir nicht erklären, wie ein Pädagogin Baubürgermeister werden kann, in Karlsruhe ist diesem Amt mit einem Architekten und Landschaftsplaner besetzt, Kompetenz geht hier vor einem Partei-Posten. mehr...

Testy
14.02.2019
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Sie können das Jobcenter nicht mit dem Rest vergleichen. Der Enzkreis hat eine geringere Fallzahl und bessere Bezahlung, da hat es Pforzheim schwer. Da muss man häufig fachfremde nehmen, ob nun jemand von den Überschuß-BWLern oder vergleichbares, das macht es nicht leichter. Zudem ist da Niveau der Harzer in PF deutlich schlechter, unzureichende Sprachkenntnisse und ein Benehmen wie ein Eimer mit Fäkalien, oder was meinen Sie, wieso es schon lange einen Wachschutz gibt? Außer in PF habe ...... mehr...