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Neue Duschen in der Unterkunft im einstigen Thales-Gebäude. Foto: Ketterl
Neue Duschen in der Unterkunft im einstigen Thales-Gebäude. Foto: Ketterl
08.03.2016

Weitere Asylsuchende ziehen in die Thales-Unterkunft

Die Puzzleteile vom 23. Februar liegen fein säuberlich gestapelt in einer Ecke des Werkstatt-Baus auf dem Gelände des Thalesgebäudes an der Ostendstraße. Sie sollen ein wenig Farbe in den neuen Wohntrakt bringen. Nächste Woche soll die Belegung des Werkstatt-Gebäudes der ehemaligen Firma Thales mit weiteren 200 bis 250 Menschen beginnen, das Hauptgebäude sei mit 405 Asylsuchenden bereits voll, sagt Hausleiter Enrico Reiber.

Nach einem Monat werden auch die jetzt neu hergerichteten Wohnkabinen aus Holz von Syrern, Irakern und Afghanen bezogen worden sein. Im Keller sind Duschen, Toiletten für Männer und Frauen entstanden. Die Zahl der anerkannten Flüchtlinge steigt. Doch für sie gibt es außerhalb des Thales-Geländes keinen Wohnraum.

„Jede Wohnkabine bekommt eine Hausnummer und eigenes Licht“, erklärt Sozialbürgermeisterin Monika Müller bei einem Rundgang. Das sei nicht selbstverständlich. Es gebe Notunterkünfte in Hallen anderer Städte, da gehe für alle abends zur gleichen Zeit das Licht aus.

Mögliche Wohnungsangebote für Flüchtlinge nimmt Daniela Klein bei der Stadt telefonisch unter (0 72 31) 39 10 43 entgegen.

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