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Ein Blick auf die Innenstadt der Zukunft: Oberbürgermeister Gert Hager und Pressesprecher Michael Strohmayer (Dritter und Vierter von links) in der PZ-Redaktion mit dem stellvertretenden Chefredakteur Marek Klimanski und Chefredakteur Magnus Schlecht sowie den Verlegern Thomas Satinsky und Albert Esslinger-Kiefer (von links). Seibel, PZ-Archiv/Ketterl
Ein Blick auf die Innenstadt der Zukunft: Oberbürgermeister Gert Hager und Pressesprecher Michael Strohmayer (Dritter und Vierter von links) in der PZ-Redaktion mit dem stellvertretenden Chefredakteur Marek Klimanski und Chefredakteur Magnus Schlecht sowie den Verlegern Thomas Satinsky und Albert Esslinger-Kiefer (von links). Seibel, PZ-Archiv/Ketterl
Themendreiklang: Asyl – hier die Unterkunft in der Steubenstraße . . .
Themendreiklang: Asyl – hier die Unterkunft in der Steubenstraße . . .
. . . Busse – hier steht eine privatwirtschaftliche Lösung im Raum – und . . .
. . . Busse – hier steht eine privatwirtschaftliche Lösung im Raum – und . . .
. . . Bäder. Vor allem die Zukunft des Emma-Jaeger-Bads ist ungewiss.
. . . Bäder. Vor allem die Zukunft des Emma-Jaeger-Bads ist ungewiss.
30.10.2015

Welche Pläne hat Hager für die Stadt Pforzheim?

Nein, er habe nicht das Gefühl, persönlich oder physisch an Grenzen zu geraten, sagt Oberbürgermeister Gert Hager: „Ich habe es noch keine Sekunde bereut, das Amt des Oberbürgermeisters angetreten zu haben. Ich bin ein Typ, der mit den Herausforderungen wächst. Aber ich habe auch tolle Mitarbeiter. Ohne die würde das alles nicht gehen.“ Am PZ-Redaktionstisch spricht der Verwaltungschef über die aktuelle Situation, seine Visionen für die Stadt – und warum Asyl, Busse und Bäder nicht alles ist, was ihn beschäftigt.

Hager macht vieles zur Chefsache. Selbst das Finanzressort hat er unter sich. Ist diese One-Man-Show sinnvoll?

Der Eindruck trüge, sagt Hager. „In einer Stadt von der Größe Pforzheims landen alle großen Themen beim Oberbürgermeister“, sagt der 53-Jährige. „Das ist normal. Aber die Stadtverwaltung hat 1800 Mitarbeiter, da läuft viel mehr, als nach außen sichtbar ist. Insofern ist das keine One-Man-Show.“ Zum Finanzressort begründet er: „Gerade wenn der Haushalt so unter Wasser steht, müssen die Finanzen beim OB liegen, muss ich die Steuerung haben.“

Der Gemeinderat zeigte sich unerwartet überrascht vom Ergebnis des Brandschutzprovisoriums an Schulen. Wie gut ist die Zusammenarbeit?

Es habe ihn auch gewundert, dass der Gemeinderat nichts gewusst haben wolle. „Ich kommentiere das jetzt nicht“, sagt Hager und lacht. Er hält die Lösung in der jetzigen Situation für sinnvoll. Wenn die Stadt nicht allgemein, sondern umfassend saniere, stellten sich ganz andere Fragen – bis hin zum Neubau. Die Zusammenarbeit nennt Hager konstruktiv. „Der Gemeinderat hat erst jüngst in der Klausur wieder große Kraft gezeigt, hat vier Zukunftspunkte formuliert.“

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