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12.11.2015

Weniger psychische Leiden in Pforzheim und dem Enzkreis

Pforzheim. Wie krank sind Pforzheim und der Enzkreis wirklich? Dieser Frage widmet sich die DAK in ihrem aktuellen Gesundheitsreport: Am häufigsten leiden die Menschen an Rückenschmerzen, Erkältungen und Verletzungen.

Die Zahl der Fehltage aufgrund von psychischen Erkrankungen hat in Pforzheim und dem Enzkreis im vergangenen Jahr deutlich abgenommen. Das geht aus dem Gesundheitsreport der DAK hervor, den Geschäftsführer Frank Geissler am Donnerstag im Siloah St. Trudpert Klinikum mit Verwaltungsdirektor Jürgen Scherle und Ralf Müller-Lenz, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik, vorstellte.

Auf der Liste der häufigsten Erkrankungen rücken Depression und Angststörungen mit einem Anteil von 13 Prozent (2013: 16,3) vom dritten auf den vierten Platz. Am häufigsten erkranken Menschen hier nach wie vor am Muskel-Skelett-System (21,9 Prozent, 2013: 20,1), haben Rückenschmerzen oder einen Bandscheibenvorfall. Es folgen Erkrankungen am Atmungssystem (14,3 Prozent, 2013: 17,7). Auf Platz drei stehen Verletzungen (14 Prozent, 2013: 12,2) wie Arbeitsunfälle und verstauchte Knöchel. Insgesamt liegt die Region mit einem Krankenstand von 3,4 Prozent (2013: 3,7 Prozent) landesweit im Durchschnitt (Baden-Württemberg: 3,3).

Download: Die vollen Daten der DAK als PDF

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