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Clarissa Luik, Sozialarbeiterin des Diakonischen Werks Pforzheim-Stadt, zeigt Schülerin Jenny, wie sie mit ihrem Babysimulator umgehen muss.
Clarissa Luik, Sozialarbeiterin des Diakonischen Werks Pforzheim-Stadt, zeigt Schülerin Jenny, wie sie mit ihrem Babysimulator umgehen muss. © Seibel
05.07.2011

Wenn Kinder Mamas werden: Projekt soll sensibilisieren

PFORZHEIM. Mit vier Babysimulatoren verbringen zwölf Achtklässlerinnen der Arlingerschule diese Woche - und das Tag und Nacht. Am Montag hat Clarissa Luik, Sozialarbeiterin des Diakonischen Werks Pforzheim-Stadt den Jugendlichen die Babys übergeben - zwei Mädchen und zwei Jungen. Noch bis Donnerstag kommen die Projektteilehmerinnen ausgestattet mit Tragetaschen und Kinderwagen in der Schule.

Mit einem Chip, den die Mädchen am Handgelenk tragen, sind sie mit den Säuglingspuppen verbunden. Wenn diese zu quengeln oder zu schreien beginnen, gilt es so rasch wie möglich herauszufinden, welches Bedürfnis die Kleinen haben. Das Projekt soll den Schülerinnen den Alltag mit einem Baby sowie Themen wie Elternschaft, Partnerschaft, Zukunftsplanung, Verhütung und Kinderpflege näherbringen. dan

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