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Die Schulleiterin des Hilda-Gymnasiums Edith Drescher hat die Stundenpläne im Blick. Foto: Seibel
Die Schulleiterin des Hilda-Gymnasiums Edith Drescher hat die Stundenpläne im Blick. Foto: Seibel
13.09.2016

Wenn Lehrer länger krank sind, kann es eng werden

Pforzheim. Noch ist nichts bestätigt, noch gibt es keine Entscheidung: Obwohl sich alle Augen auf die Schulleiterin des Hilda-Gymasiums richten, möchte Edith Drescher den Begriff designierte geschäftsführende Schulleiterin der Pforzheimer Gymnasien nicht für sich beanspruchen.

Und tut sich daher auch ein wenig schwer damit, für alle Gymnasien zu sprechen, was die Lehrerversorgung in diesem Schuljahr angeht. Dennoch hat sie aus anderen Bildungseinrichtungen gehört, dass bei einigen die Formulierung stimmt, die das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) jüngst mitteilte: Die Versorgung der Gymnasien decke zu Beginn des Schuljahres den Pflichtunterricht weitestgehend ab, hieß es da aus dem RP. „Während wir am Hilda den Pflichtunterricht voll abdecken können, trifft an manchen Stellen eher der Begriff weitestgehend zu“, sagt Drescher. Allerdings gebe es auch am Hilda keine Luft mehr nach oben.

Kein großer Pool an Lehrkräften

Lücken könnten beispielsweise entstehen, wenn Lehrkräfte ungeplant längere Zeit krank würden. Dann werde es schwierig, sogleich Ersatz zu bekommen, sagt Drescher. So könne es unter Umständen vorkommen, dass Pflichtunterricht nicht stattfinden könne. Jedoch versuche man überall, Kollegen aus dem eigenen Haus als Vertretung einzusetzen. Gehe es um längerfristige Vertretungen, werde das RP um Unterstützung gebeten, erklärt Drescher.

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