760_0900_136315_Ursula_Heye_Troephaeen_Roesch_Rosenberge.jpg
Ursula Heye mit einem Bild, das Vater und Großvater 1923 auf dem wilden Ritt vom Kupferhammer nach Huchenfeld zeigt. Die beiden siegten.  Foto: Meyer 

Wenn der Vater erfolgreicher Rennfahrer war: Tochter von Walter Rösch begegnete Adolf Rosenberger

Pforzheim. Es gibt Geschichten, die sind zu fantastisch, um erfunden zu sein. Dies ist eine. Die Bar eines Hotels in Kenia. Anfang, Mitte der 1960er-Jahre, so genau weiß Ursula Heye das nicht mehr. Spielt auch keine Rolle. Wichtiger ist, was jetzt kommt. Sie und ihre Freunde werden von einem Ehepaar angesprochen. „Von wo kommen Sie?“, fragt der Mann neugierig. „Pforzheim“, sagt Heye, damals Ende 20. „Und wie heißen Sie?“ Heye nennt ihren Mädchennamen: Ursula Rösch – „die Tochter vom Walter Rösch.“ – „De’ Walle?“, ruft der Mann begeistert. Es ist Alan Arthur Robert, in Deutschland und Pforzheim besser bekannt als Adolf Rosenberger, Veteran des Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg als Kampfflieger, assimilierter deutscher Jude, betuchtes Bildungsbürgertum, Konstrukteur und Finanzier von Ferdinand Porsche, einer der besten europäischen Rennfahrer – ein Freund von Walter Rösch, den alle Welt „Walle“ nennt.

Neue Existenz in den USA

Rosenberger, ohne den es den Aufschwung

Der Artikel interessiert Sie?

Jetzt weiterlesen mit einem PZ-news-Abo!

Sie sind bereits Abonnent?