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Symbolbild PZ
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06.05.2019

Werkeausschuss befasst sich mit alten Kanälen und neuen Fahrplänen

Pforzheim. Da mag Thorsten Sudhof, Werkleiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Pforzheim (ESP), noch so sehr ins Feld führen, die Kanäle unter der Östlichen/Alter Schloßberg seien an die 100 Jahre alt und müssten saniert werden; da mag Florentin Goldmann (CDU) noch so sehr von „grundsätzlichen Maßnahmen“ sprechen – für Hans-Ulrich Rülke (FDP) ist die Kanalerneuerung an nämlicher Stelle in erster Linie eine „weitere Investition in das Prestigeobjekt Innenstadtentwicklung-Ost“.

Deshalb gibt es von dem Liberalen ebenso wie von Bernd Grimmer (AfD) und Thomas Goßweiler (Unabhängige Bürger) im Werkeausschuss keine Zustimmung zu dem 1,395-Millionen-Euro-Bauvorhaben. Wolfgang Schulz (WiP) enthält sich, doch die Mehrheit des Ausschusses – CDU und SPD – votiert dafür.

Konkrete Auswirkungen für die Bürger werden andere Maßnahmen haben, die der neue Niederlassungsleiter von Südwestbus, Philippe Düsel, vorstellt: Im Zuge des am 9. Juni für zwei Jahre in Kraft tretenden neuen Busfahrplans gibt es auf mehreren Strecken kleinere oder größere Änderungen im Takt oder der Streckenführung. Die größten Neuerungen sind jedoch die neue Linie 17, die vom Hachel quer durch die Nordstadt über den Hauptgüterbahnhof bis zum Enzauenpark führt und von dort das Umsteigen nach Eutingen erleichtert sowie der Einsatz eines Kleinbusses „on demand“ (also nach Anforderung) in der Nordstadt. Dafür wird der „Siebener“ aus dem Hachel rausgenommen, der immer wieder steckenbleibt und den Fahrplan durcheinanderbringt.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 7. Mai 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.