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20.12.2016

„Weststadt Winter Aktion“ der Diakonie und dem Präventions-Referat der Polizei, Streetworkern und dem Sportkreis

Pforzheim. Weihnachtsferien, schulfrei, dazu Geschenke – herrlich! Oder? Nicht, wenn der Migrationsanteil im Quartier so groß und die Kinderarmut mit über 42 Prozent der zweithöchste der Kommune ist wie in der Weststadt. „Viele Eltern hier haben keine Kohle, um die Freizeitaktivitäten für ihre Kinder zu bezahlen“, sagt Streetworker Clemens Beisel von der Mobilen Jugendarbeit West, räumlich einzugrenzen zwischen Bahnlinie und Enz (Norden und Süden), Fritz-Erler-Schule im Westen und Brötzinger Schule im Osten. Das Lukaszentrum der Diakonie liegt an der Maximilianstraße – also mittendrin. Dessen Leiterin, Eva Schröder, sagt: „Mangelnde Zukunftsperspektiven und Langeweile führen zu Frust“ – und der möglicherweise zu Gewalt.

Dessen Leiterin, Eva Schröder, sagt: „Mangelnde Zukunftsperspektiven und Langeweile führen zu Frust“ – und der möglicherweise zu Gewalt. Deshalb gibt es im Rahmen des Präventionsprojekts „Pro West Pforzheim“ die „Weststadt Winter Aktion“. Beginnend am Freitag, 23. Dezember, findet das Projekt des Diakonischen Werks und des Referats Prävention der Polizei zum neunten Mal statt. Finanziert wird es vom Präventionsverein „Sicheres Pforzheim – sicherer Enzkreis“. Die Kooperationspartner sind aktuell die Mobile Jugendarbeit West, das Haus der Jugend und der Sportkreis. Die Projektverantwortliche ist die Leiterin des Lukaszentrums. Nach Schröders Worten wäre ein Beteiligter allein gar nicht in der Lage, das Angebot, das man den Kindern und Jugendlichen während der Ferien bieten will, zu organisieren. Schröder: „Durch die Zusammenarbeit bündeln wir Kompetenzen und schöpfen Ressourcen aus.“ Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.