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Nahezu fertiggestellt ist das dritte Brückenbauwerk am Römer-Westweg. Foto: Ketterl
Nahezu fertiggestellt ist das dritte Brückenbauwerk am Römer-Westweg. Foto: Ketterl
Beiderseits der Dietlinger Straße wird gebaggert. In einem Jahr steht hier eine über 60 Meter lange Brücke – der erste Abschnitt der Westtangente. Foto: Ketterl
Beiderseits der Dietlinger Straße wird gebaggert. In einem Jahr steht hier eine über 60 Meter lange Brücke – der erste Abschnitt der Westtangente. Foto: Ketterl
Jürgen Genthner. Foto: Ketterl
Jürgen Genthner. Foto: Ketterl
25.08.2017

Westtangente nimmt Formen an

Pforzheim. Hauptsache: keine Unfälle – da sind kleinere unliebsame Überraschungen bei einem großen Bauvorhaben (was sowohl die verkehrstechnische Bedeutung als auch den finanziellen Rahmen betrifft) fast schon Nebensache.

Beim Ausheben der Baugrube für das letzte der vier Brückenbauwerke der künftigen Westtangente habe man beispielsweise schlechteren Boden mit Schichtenwasser angetroffen, als erwartet, sagt Jürgen Genthner, beim Regierungspräsidium Karlsruhe unter anderem für dieses Pforzheimer Jahrhundertprojekt zuständig. Doch innerhalb weniger Tage habe man einen etwa zwei Meter starken Bodenaustausch vorgenommen, um die Tragfähigkeit herzustellen. Schwamm drüber.

Derzeit werden an der Dietlinger Straße – wo der Viehweg auf die Landesstraße 562 trifft – die Schüttungen für die Widerlager der Brücke vorgenommen. Danach beginnen die Gründungsarbeiten. Dazu werden im Bereich der Stützen 14 Meter lange Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,20 Metern gesetzt. Im Bereich der Widerlager sind sie sogar 19 Meter lang. Im Anschluss, so Genthner, folgten die Arbeiten zur Herstellung der Fundamente, Stützen und Widerlager. Die Erstellung des Brückenbauwerks dauere voraussichtlich bis Ende September nächsten Jahres – 14 Monate nach Baubeginn. Die Brücke werde eine Länge von 66,20 Metern haben und koste 2,8 Millionen Euro.

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