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Sie setzen sich für Informationen rund um das Kindeswohl ein: Norbert Könne (Initiative Pflegeeltern), Doris Möller-Espe vom Kinderschutzbund und Anne-Marie Riegsinger (Initiative Pflegeeltern).
Sie setzen sich für Informationen rund um das Kindeswohl ein: Norbert Könne (Initiative Pflegeeltern), Doris Möller-Espe vom Kinderschutzbund und Anne-Marie Riegsinger (Initiative Pflegeeltern).
27.09.2017

Wichtige Arbeit zum Wohl des Kindes

Die Initiative für Pflege- und Adoptiveltern Pforzheim-Enzkreis bietet am Samstag, 21. Oktober, von 10 bis 17 Uhr in den Räumen des Kinderschutzbundes an der Luisenstraße 46 eine Fortbildungsveranstaltung (10 bis 17 Uhr) gemeinsam mit der „Stiftung zum Wohl des Kindes“ für alle Interessierten an: Das Thema lautet „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“.

Professor Ludwig Salgo lehrt seit 2015 als Seniorprofessor am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist dort außerplanmäßiger Professor am Fachbereich Rechtswissenschaft. Er hat selbst das Schicksal eines Pflegekindes durchlebt und wird einen Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen und aktuelle Rechtsprechungen geben. Die Initiative versteht sich laut Vorsitzender Anne-Marie Riegsinger als Netzwerk, um sich informell auszutauschen. „Etwa ein Viertel der 110 Pflegeeltern (mit etwa 150 Pflegekindern) aus der Stadt sind dort organisiert“, erklärt Norbert Könne aus der Vorstandschaft. Die Arbeit der Pflegeeltern sei für die Jugendarbeit aus zwei Gründen wichtig: Sie koste nur ein Viertel dessen, was eine Heimunterbringung kosten würde. Und sie sei, bis auf Ausnahmen, die bessere Möglichkeit, den in Not geratenen Kindern eine kontinuierliche Beziehung zu bieten.

Eine Anmeldung zur Fortbildung ist möglich bei www.Stiftung-Pflegekind.de und bei Anne-Marie Riegsinger unter info@pflegeeltern-pforzheim.de