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Auf viel befahrenen Straßen im Stadtgebiet – wie hier in der Zerrennerstraße – haben Autos oft wenig Möglichkeiten den Rettungskräften auszuweichen. Diese nutzen dann mitunter auch die Gegenfahrbahn. Foto: Ketterl
Auf viel befahrenen Straßen im Stadtgebiet – wie hier in der Zerrennerstraße – haben Autos oft wenig Möglichkeiten den Rettungskräften auszuweichen. Diese nutzen dann mitunter auch die Gegenfahrbahn. Foto: Ketterl
04.12.2018

Wie bildet man in der Stadt eine Rettungsgasse?

Pforzheim. In einem Notfall kann es um Sekunden gehen. Sekunden, die über Leben und Tod eines Menschen entscheiden. Im Herbst wurden deshalb die Bußgelder für Verkehrsteilnehmer erhöht, die auf der Autobahn keine Rettungsgasse bilden. Dabei sind die Regeln dort denkbar einfach: Die Autos auf dem linken Fahrstreifen weichen nach links aus. Die Fahrzeuge auf den übrigen Fahrstreifen nach rechts.

Geregelt wird das durch Paragraf 11 der Straßenverkehrsordnung. In der Stadt greift dieser nicht. Dort legt allerdings Paragraf 38 fest: Bei blauem Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn müssen alle anderen Verkehrsteilnehmer freie Bahn schaffen. Aber wie? „Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn in der Stadt ist die Verkehrslage sehr komplex“, räumt Polizeisprecher Florian Herr auf Anfrage der „Pforzheimer Zeitung“ ein. Sein erster Rat ist daher: „Immer besonnen bleiben, nachdenken und langsam fahren.“ Es sei genauso wenig sinnvoll, plötzlich scharf abzubremsen, wie trotz roter Ampel über eine Kreuzung zu rasen. Allerdings: Naht ein Einsatzfahrzeug, ist das Rotlicht auch kein absolutes Tabu. „Bei Bedarf darf man etwas über die Haltelinie fahren, um für die hinteren Autos Platz zu schaffen“, erklärt Herr.

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