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Zeit zum Gespräch: Sozialarbeiterin Katja Ronge (Zweite von links) mit Detlef Dörwaldt (links), Attila Kovasc und Katja Birk (rechts) im Beratungstreff der Siedlung Eutinger Tal. Foto: Seibel
Zeit zum Gespräch: Sozialarbeiterin Katja Ronge (Zweite von links) mit Detlef Dörwaldt (links), Attila Kovasc und Katja Birk (rechts) im Beratungstreff der Siedlung Eutinger Tal. Foto: Seibel
04.01.2016

Wie die letzten Wohnungslosen in Zeiten der Asyl-Großunterkunft im Unteren Enztal leben

Mancher würde aus der Obdachlosensiedlung wegziehen – kann aber nicht. Der Beratungstreff ist Schmelztiegel der Wünsche und Hoffnungen.

Wenn der 53-Jährige duschen möchte, dann muss er Kohle schleppen, um das Wasser im Keller zu erhitzen. Das dauert etwa eine Stunde. Der Mann mit Wollpulli und Bart lebt seit einem knappen Jahr in einem der maroden Blocks in der Siedlung Eutinger Tal nahe der Firma Mahle. „Das Leben hier ist eine Herausforderung, macht aber Spaß“, sagt er lächelnd und trinkt seinen Kaffee.

Regelmäßig kommt er in den Beratungstreff des Wichernhauses im Wendehammer des westlichen Teils der Siedlung. Dort, am Eutinger Talweg, stehen drei sanierte Blocks der Stadtbau mit 24 Wohnungen und weitere unsanierte Gebäude aus den 1950er-Jahren.

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