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09.12.2016

Wie geht es bei der SVP weitergeht

Pforzheim. Der Ersatzverkehr wird bereits zu zwei Dritteln von Südwestbus gefahren, doch mit dem Sonntag entfällt endgültig der Arbeitsauftrag für die Stadtverkehr Pforzheim (SVP) GmbH. Derzeit sind nach Aussage von Geschäftsführer Nico Langemeyer noch 103 der anfangs rund 240 Mitarbeiter beim städtischen Tochterunternehmen beschäftigt. Wie berichtet, haben diese zum 31. Dezember die Kündigung erhalten.

14 Angestellte aus rentennahen Jahrgängen würden im Anschluss in eine Transfergesellschaft gelangen. Er werde sich auch nach dem 31. Dezember weiterhin um Lösungen für die Kollegen bemühen, betont Langemeyer. Seine Aufgabe ändert sich in den kommenden Wochen. Aus dem Geschäftsführer, der nach dessen Weggang auf Interimsmanager Joachim Zimmermann folgte, wird der Liquidator der GmbH. Nach Anmeldung der einjährigen Abwicklungsphase werden die Werte des Unternehmens verkauft, müssen die Unterlagen für zehn Jahre archiviert werden, können Forderungen gegen die Gesellschaft erhoben werden.

Derzeit seien etwa noch 22 der ursprünglich 78 Busse übrig. Er sei zuversichtlich, dass sich hierfür ebenfalls Abnehmer finden würden. Diese seien an unterschiedlichen Orten unterwegs, so Langemeyer, der Bochum, Frankfurt ebenso nennt wie den Bodensee. Gerade die alten Modelle seien für das Ausland interessant. Die Liquidierung, so der Wirtschaftsjurist, werde mindestens bis Ende des Jahres 2017 dauern. Was die Zukunft des Betriebsgeländes angeht, lasse man zunächst den baulichen Zustand untersuchen, so der städtische Pressesprecher Philip Mukherjee. Auf der Grundlage der Ergebnisse werde man den zuständigen Gremien einen Vorschlag machen, wie es weitergehen kann.

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