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Bei der Bestandsaufnahme im Juli im Emma-Jaeger-Bad: Bernd Mellenthin, Chef der Verkehrsbetriebe und Goldstadtbäder. Foto: Seibel/Archiv
Bei der Bestandsaufnahme im Juli im Emma-Jaeger-Bad: Bernd Mellenthin, Chef der Verkehrsbetriebe und Goldstadtbäder. Foto: Seibel/Archiv
21.03.2016

Wie steht es momentan eigentlich um die Pforzheimer Bäder?

Pforzheim. Es steht nicht gut um Pforzheims Bäderlandschaft – insbesondere, was die überdachten Varianten angeht. Schließlich ist das Nagoldbad ein Evergreen, und auch das Wartbergbad erfreut sich in den Sommermonaten einer (wieder) steigenden Beliebtheit. Doch es könnte noch schlimmer aussehen, wenn sich in Bezug auf die Hallenbäder die ärgsten Befürchtungen bewahrheitet hätten.

Also noch einen Monat warten – dann werden aller Voraussicht nach das Huchenfelder Bad im Höhenstadtteil und das Emma-Jaeger-Bad in der Stadtmitte wieder zugänglich sein – fitgespritzt wie ein angeschlagener Athlet, damit er noch bis zum Zieleinlauf durchhält. Mit Bernd Mellenthin, dem Chef der Verkehrsbetriebe und der Goldstadtbäder, sprach die PZ über den Zustand der Hallenbäder. Wie konnte es zu dem dramatischen Bade-Engpass kommen? Routinemäßig war jeden Sommer das „Emma“ für ein paar Wochen geschlossen worden, um allfällige Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorzunehmen. Doch vor knapp einem Jahr schlugen die Ingenieure Alarm: Jeden Augenblick konnte das Kinderbecken nach unten durchsacken, weil die Tragfähigkeit der Konstruktion extrem gefährdet war. Krisengipfel, Alarm-Reaktion: Das Kinderbecken wurde geschlossen, eine größere Untersuchung in Angriff genommen – alle Beteiligten schlugen die Hände überm Kopf zusammen. Seither ruht der Betrieb – nichts wurde es mit der Wiedereröffnung des nur vier Jahrzehnte alten Volksbads vor Weihnachten. Auch nicht vor Ostern – genauso wenig wie die Inbetriebnahme des Stadtteilbads in Huchenfeld, das durch den Brand der Sauna Ende 2014 ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen worden war.

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