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Gemeinsam kämpfen sie um die Gunst der Menschen: PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer, PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht, Referent Leonhard Fromm, Bernhard Würfel (evangelische Buckenberggemeinde Pforzheim) und Pfarrer Ulrich Hilzinger aus Höfen (von links).  Foto: Ketterl
Gemeinsam kämpfen sie um die Gunst der Menschen: PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer, PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht, Referent Leonhard Fromm, Bernhard Würfel (evangelische Buckenberggemeinde Pforzheim) und Pfarrer Ulrich Hilzinger aus Höfen (von links). Foto: Ketterl
14.10.2016

Wie verändert sich die Medienwelt? Im PZ-Forum gab es darauf Antworten

Sowohl Kirche als auch Printmedien müssen sich heute um die Gunst ihrer Kunden stärker denn je bemühen: Relevanz im Alltag sei in beiden Fällen das, was im Kern zähle, sagte PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht beim Forum Kirche und Wirtschaft Nordschwarzwald vor 20 interessierten Gästen aus Wirtschaft und Kirche. Um relevante Nachrichten zu verbreiten, nutze das Medienhaus sowohl die gedruckte „Pforzheimer Zeitung“ als auch alle Spielformen der digitalen Medien.

Das Forum ist ein Angebot der evangelischen Kirchenbezirke Neuenbürg, Pforzheim-Stadt und Pforzheim-Land. In Kooperation mit dem Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer in Deutschland und dem Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer in Deutschland laden Akteure zu einem regelmäßigen Gedankenaustausch über Fragen des Glaubens und beruflicher Verantwortung ein.

Zu Beginn hatte der Verleger der „Pforzheimer Zeitung“, Albert Esslinger-Kiefer, den Spagat umrissen, den die Tageszeitung heute vollführen muss, um ihre Botschaften an die Leser zu adressieren. Der 74-Jährige ließ keinen Zweifel daran, dass die Zukunft der Nachricht in der digitalen Welt liege. Andererseits bescheinigte er der Tageszeitung eine gute Zukunft, wenn sie sich auf ihre Kernkompetenz besinne. „Wir verlieren zwar Zeitungsleser, erreichen aber mehr Menschen als je zuvor.“

Leonhard Fromm, Medienberater, Theologe und Wirtschaftsjournalist sowie Leiter einer Kommunikationsagentur in Schorndorf, erklärt den Anwesenden, dass es ihm und seinen sieben Mitarbeitern nur durch Intelligenz und Kommunikation – egal ob im Netz oder per Zeitungsartikel – gelinge, relevante Themen transparent zu machen. Nur Profi-Journalisten könnten den Menschen die Welt erklären, davon ist der 53-Jährige überzeugt. Im Anschluss bekamen die Teilnehmer bei einem Rundgang durch die Redaktion Gelegenheit, den Redakteuren und Blattmachern über die Schulter zu schauen.