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Es wäre noch Platz da: Auf der Empore im früheren Landratsamt könnte die Registratur Platz finden, falls die Stadt die Arbeitsgemeinschaft Jobcenter übernimmt.  
Es wäre noch Platz da: Auf der Empore im früheren Landratsamt könnte die Registratur Platz finden, falls die Stadt die Arbeitsgemeinschaft Jobcenter übernimmt.   © Ketterl
25.11.2010

Wieder Ärger um Arge Jobcenter

PFORZHEIM. Die Stadt Pforzheim hat Anfang November den Grundsatzbeschluss gefasst, als so genannte Options-Kommune künftig selbst Langzeitarbeitslose zu betreuen und zu vermitteln. Mit ein Grund: Derzeit gebe es bei der Bearbeitung von so genannten Bestandfällen hohe Rückstände, teilt Jochen Wacker, Geschäftsführer der Arge Jobcenter, auf PZ-Anfrage mit. Soll heißen: Die Menschen müssen oft über Gebühr lange warten, bis über ihren Antrag entschieden wird.

Immerhin handle es sich bei den Rückständen um 7500 Schriftstücke, Einsendungen und anderes mehr, so Wacker. Bis zum Ende des Jahres muss Pforzheim einen Antrag beim Sozialministerium stellen, um eine Optionskommune zu werden. Die Entscheidung fällt im März 2011. dok