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Zutrauliches Damwild: Ortsvorsteher Bernhard Schuler reicht den Tieren im Büchenbronner Wildgehege eine Handvoll des neuen Futterns.  Seibel
Zutrauliches Damwild: Ortsvorsteher Bernhard Schuler reicht den Tieren im Büchenbronner Wildgehege eine Handvoll des neuen Futterns. Seibel
12.01.2017

Wildgehege Büchenbronn setzt auf die Kooperation mit dem Wildpark

Neugierig tritt der Damhirsch an den Zaun des Büchenbronner Wildgeheges unweit des Hermannsees. Als ob er wüsste, dass von nun an Füttern der Wildtiere erlaubt ist. Bislang hatten das Damwild, die Wildschweine und Mufflons oft das gesundheitliche Nachsehen, wenn Besucher trotz Verbots ihre Essensreste ins Gehege kippten. Das könne böse gesundheitliche Folgen haben bis hin zu Koliken, sagt Jan Lauer, Vorsitzender des Wildparkfördervereins. Jetzt steht im Unterstand ein neuer Futterautomat.

Der Automat ist sichtbares Zeichen für einen Wandel der Freizeitstätte aus den 1970er-Jahren. Denn das Büchenbronner Wildgehege, das zusammen mit dem Turm, dem Hermannsee und der Gaststätte seit je her ein Anziehungspunkt für Büchenbronner sei, war bis vor einem Jahr in der Obhut des verstorbenen Jägers Herbert Lattemann. „Es soll weiterbestehen“, sagt Ortsvorsteher Bernhard Schuler. Rund 6000 Euro standen dafür bislang jährlich zur Verfügung. Doch der Wildpark übernimmt jetzt die fachliche Aufsicht über die Tiere – in enger Kooperation mit Ortsverwaltung und dem Förderverein.

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