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Das erste Futter aus den neuen Automaten: Philipp (acht) und Laura (neun) zeigen ihre Päckchen in Begleitung des Fördervereinsvorsitzenden Jan Lauer und Wildpark-Chef Carsten Schwarz (hinten, von links).
Das erste Futter aus den neuen Automaten: Philipp (acht) und Laura (neun) zeigen ihre Päckchen in Begleitung des Fördervereinsvorsitzenden Jan Lauer und Wildpark-Chef Carsten Schwarz (hinten, von links).
05.09.2016

Wildpark erhält acht neue Futterautomaten - Preise steigen leicht

Im Wildpark Pforzheim herrscht reges Treiben. Trotz bewölkten Himmels toben Kinder auf den Spielplätzen und freuen sich darüber die Tiere aus nächster Nähe füttern zu können. Mitten in dem alltäglichen Gewusel, den aufwendigen Pflegearbeiten und der Betreuung der Besucher, übertönen die stattfindenden Bauarbeiten das Spiel der Kinder. Neue Futterautomaten werden installiert.

Der Wildpark Pforzheim wechselt seine alten Futterautomaten, mit Unterstützung des Fördervereins, gegen acht neue. Die „Pforzheimer Zeitung“, die Stadtwerke und die Sparkasse Pforzheim-Calw sponsern das Unterfangen.

Nach zehnjähriger Nutzung setzten die alten Geräte, welche ursprünglich alte Zigarettenautomaten waren, immer öfter aus: „Meist funktionierten von fünf Automaten nur zwei oder drei“, erklärt Jan Lauer, Vorsitzender des Fördervereins. Ab heute können die Kinder das Futter aus den neuen, niedriger angelegten und deshalb kindergerechteren Automaten beziehen. Statt in Futterpäckchen wird das Diätfutter nun in Bechern verteilt. Dieses gewährleiste, dass es den Tieren auch dann noch gut gehe, wenn mal mehr gegessen wird als sonst.

Des Weiteren kostet das Futter nun zwei Euro und nicht mehr 1,50 Euro. „Das liegt daran, dass wir unser hohes Angebot an Aktivitäten aufrecht erhalten und dabei weiterhin kostenlosen Eintritt gewährleisten wollen“, betont Wildpark-Leiter Carsten Schwarz. Für ihn sei es wichtig, dass der Wildpark weiterhin jedem offen steht. Die Parkgebühren seien neben den Einnahmen aus dem Futterverkauf wesentlich für die Finanzierung des Wildparks. „Alle Erträge fließen in die Betreuung der Tiere und die Instandhaltung des Parks“, versichert Schwarz.