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Voll erwischt: Autofahrer können sich glücklich schätzen, wenn es bei einem Wildunfall bei Sachschaden bleibt – oft gehen solche Kollisionen auch für sie fatal aus.
Voll erwischt: Autofahrer können sich glücklich schätzen, wenn es bei einem Wildunfall bei Sachschaden bleibt – oft gehen solche Kollisionen auch für sie fatal aus. © Symbolbild: GDV, dpa
08.11.2018

Wildschweine rennen über die Straße: Teurer Auffahrunfall

Pforzheim. Bei einer Gefahrenbremsung wegen eines Wildwechsels kam es am Donnerstagmorgen gegen 8 Uhr zu einem Auffahrunfall auf der Wurmberger Straße zwischen Hagenschieß und der A8-Anschlussstelle Pforzheim Süd. Eine Gruppe von Wildschweinen hatte sich nicht an die Verkehrsregeln gehalten.

Ein 35-jähriger Audi-Fahrer musste wegen der unvermutet über die Straße rennenden Wildsäue voll auf die Bremse trete. Trotzdem erfasste er ein Tier, das zunächst noch auf der Fahrbahn liegen blieb. Ein 26-jähriger Golf-Fahrer, der hinter dem Audi fuhr, konnte nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Audi auf. Nach ersten Erkenntnissen blieben die beiden Fahrer unverletzt.

Durch die Kollision entstand ein Sachschaden von circa 25.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Das Wildschwein wurde später einige Meter neben der Fahrbahn tot aufgefunden.