nach oben
Im Büchenbronner Wald werden Fakten geschaffen. Foto: Seibel
Im Büchenbronner Wald werden Fakten geschaffen. Foto: Seibel
17.02.2016

Windkraft-Rodung legt in Büchenbronn die Nerven blank

Als „Schlag ins Kontor der Bürgerfreundlichkeit und des Demokratieverständnisses“ hat Freie-Wähler-Ortschaftsrat Dieter Rüdenauer die Vorbereitungsarbeiten im Forst für die geplanten Windräder auf der Büchenbronner Höhe bezeichnet. Dort fällt seit Montag – rechtlich noch möglich bis zum 29. Februar – auf zwei Hektar ein Baum nach dem anderen, um Platz zu schaffen, wenn die Tieflader mit den mehrere Dutzend Tonnen schweren Mast-Teilen und den Rotoren sich den Hang hinaufwälzen werden.

Rüdenauer war nicht allein mit seinem Unmut bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Insbesondere Reinhard Klein (Bürgerliste) wetterte gegen die Rodungsmaßnahme: Es könne nicht sein, dass eine erhebliche Anzahl von Bäumen gefällt werde, ohne dass eine endgültige Baugenehmigung für den Projektentwickler juwi vorliege.

„Empört und entsetzt“ zeigt sich auch der Senior-Chef des Unternehmens Benzinger, Dieter Jehle. Er kündigt gegenüber der „Pforzheimer Zeitung“ an, die Angelegenheit rechtlich überprüfen zu lassen. Auch FDP-Ortschaftsrat Hans-Jürgen Burfeind kündigte mögliche rechtliche Schritte an, zu denen der NABU greifen könnte.Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.