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Nastja Antonewitch, Schützling Kristina und Philip Jaizay (von links). Foto: Ketterl
Nastja Antonewitch, Schützling Kristina und Philip Jaizay (von links). Foto: Ketterl
10.11.2016

„Wir für Pforzheim“ leistet seit einem Jahr erfolgreiche Arbeit

Pforzheim. Auf ein gelungenes Jahr Jugendarbeit kann die Berufshandballerin Nastja Antonewitch mit ihrem Projekt-Partner Philip Jaizay zurückblicken. Kristina ist der lebende Beweis dafür. Die 18-Jährige schwänzte die Schule, nahm Drogen und war mit falschen Freunden unterwegs. Dank der Unterstützung durch „Wir für Pforzheim“ holt sie heute ihren Realschulabschluss nach und lässt die Finger von verbotenen Substanzen.

Die 27-jährige Antonewitch schuf mit „Wir für Pforzheim“ ein Jugendprogramm der besonderen Art. Eigenständig, doch in enger Zusammenarbeit mit sozialen Institutionen der Stadt, wie dem Haus des Jugendrechts, verbringen sie und ihre Helfer seither viel Zeit mit Jugendlichen, deren Leben aus der Bahn geraten ist. Nicht mit erhobenem Finger, sondern auf Augenhöhe findet die Zusammenarbeit statt: „Wir nehmen die Jugendlichen bei der Hand, ziehen sie aber nicht in eine Richtung“, sagt Antonewitch. Wichtiger sei es, dass sie ihren eigenen Weg fänden. So habe sie ihren Schützlingen beispielsweise viele Praktikumsstellen vermitteln können.