nach oben
Am Bohnenberger Schlössle beim Leopoldplatz gab es in den Nachkriegsjahren eine provisorische Ladenzeile. Heute steht hier die Schlössle Galerie.
Am Bohnenberger Schlössle beim Leopoldplatz gab es in den Nachkriegsjahren eine provisorische Ladenzeile. Heute steht hier die Schlössle Galerie. © Stadtarchiv Pforzheim
Christina Klittich referiert im PZ-Forum über das Wirtschaftswunder. Foto: Meyer
Christina Klittich referiert im PZ-Forum über das Wirtschaftswunder. Foto: Meyer
14.09.2018

„Wirtschaftwunder Pforzheim der 50er-Jahre" als Thema im PZ-Forum

Pforzheim. Als Pforzheim am Abend des 23. Februar 1945 nach einem 20-minütigen Luftangriff der Alliierten in Schutt und Asche lag, mehr als 17.000 Tote zu beklagen waren, die Innenstadt fast gänzlich zerstört war und 30.000 Menschen obdachlos wurden, war das Leben in der Trümmerstadt weitgehend gelähmt. Zumal auch der Einzelhandel in der Innenstadt durch den Bombenhagel ausradiert worden war. Doch die Pforzheimer ließen sich trotz allen Leids nicht unterkriegen.

Nach und nach wurden in den weitgehend verschont gebliebenen Bezirken erste Geschäfte eröffnet. Und nach der Währungsreform am 20. Juni 1948 begann auch für Pforzheim ein Wirtschaftswunder. Darüber referierte die Kunsthistorikerin Christina Klittich am Donnerstag bei einem Vortragsabend der Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim im PZ-Forum.

Die Nachkriegsjahre waren geprägt von eingeschränkten Lebensbedingungen. Die Menschen sorgten sich um Wohnraum und Lebensmittel. Erste Geschäfte wurden in Garagen, leerstehenden Fabrikräumen und privaten Zimmern eröffnet – meist in der Nordstadt, in Dillweißenstein, Brötzingen und dem Arlinger. Waren wurden auch an Ständen an den Straßen angeboten, mal abgesehen vom Schwarzhandel.

Mehr gab es am Samstag, 15. September 2018 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.