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Stark nachgefragt: der Hort an der Weiherbergschule mit seinem Betreuungsangebot. Foto: Ketterl

Wohin mit all den Schülern? Hort an der Weiherbergschule platzt aus den Nähten

Pforzheim. Auf eine dramatische Situation steuert der Hort an der Weiherbergschule zu: Ab dem neuen Schuljahr verzeichnet die Caritas als Träger 43 Kinder auf der Warteliste. Denn die vom Kommunalverband für Jugend und Soziales genehmigten elf Notplätze fallen dann weg.

Offiziell 154 Mädchen und Jungen können dann dort von einem bewährten Team betreut werden. Die Schule liegt in einem sozial vielfältigen Wohngebiet, bedient etwa Bleichstraße, KF und das baulich wachsende Rodgebiet gleichermaßen. Die Eltern sind durch den großen Schulbezirk an die Einrichtung gebunden. Für Schulleiter Jürgen Hecht stellt sich aber ein ganz grundsätzliches Problem: „Wir sind schon jetzt überbelegt und haben zu wenig Raum, um den Regelunterricht für die 440 Grundschüler zu gewährleisten.“ Die Schule stößt baulich an ihren Grenzen. Und das schlägt sich auch auf die Betreuung nieder. Der Hort bewegt sich schon seit Jahren am Limit, jetzt spitzt sich die Lage weiter zu. Mehrere Gespräche haben mit der Stadt stattgefunden, eine räumliche Lösung für eine Erweiterung gebe es bislang nicht, erklärt Frank Johannes Lemke, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands Pforzheim, als Träger der Kinderbetreuung. Obwohl verschiedene soziale Träger schon vor Jahren darauf drängten, die stadtweite Schulkindbetreuung auszubauen, setzte die Verwaltung lieber auf die Idee der Ganztagsschule.

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