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Drei Gebiete in der Nordstadt sollen jetzt auf ihre Bautauglichkeit untersucht werden. Denn in Pforzheim fehlt es an Wohnraum.  Stadt Pforzheim
Drei Gebiete in der Nordstadt sollen jetzt auf ihre Bautauglichkeit untersucht werden. Denn in Pforzheim fehlt es an Wohnraum. Stadt Pforzheim
06.03.2019

Wohnraum schaffen: Diese drei Gebiete in der Nordstadt haben Baupotenzial

Pforzheim. Drei Gebiete in der Nordstadt sollen jetzt auf ihre Bautauglichkeit untersucht werden. Denn in Pforzheim fehlt es an Wohnraum.

Die Stadtverwaltung hat ein ganzes Bündel an Maßnahmen mit Hilfe externer Büros geschnürt, um das Thema Wohnen in der Goldstadt zu befördern. Denn: Baugrundstücke sind knapp, die Nachfrage wächst unaufhörlich und der Standort Pforzheim ist immer noch aufgrund seines Preisniveaus attraktiv. Nach einem aktuellen Sachstandsbericht müsste die Goldstadt das jährliche Neubauvolumen auf 640 Wohneinheiten für die nächsten zwei Jahre verdoppeln, um die Nachfrage zu stillen. Dafür gilt es, bessere Bedingungen zu schaffen. Dabei geht es aber nicht nur um das reine Volumen, sondern auch um neue Wohnformen, sozialen und qualitativ hochwertigen Wohnungsbau.

Durch Maßnahmen wie die Schließung von Baulücken, der Umwandlung von Industriearealen wie dem Kohlebunker, Aufstockung und Nachverdichtung soll ebenfalls mehr Wohnraum geschaffen werden. Jetzt will Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler im Rahmen des Initiativprogramms Wohnen die Nordstadt, wie bereits angekündigt, untersuchen lassen. Genauer gesagt: Sie will die Gebiete Riebergle (sechs Hektar), Remiesweg (fünf Hektar) und Kutscherweg 22 Hektar) entwickeln, damit dort mehr Menschen leben können. Bei allen Gebieten sollen die Anwohner und Besitzer an den Überlegungen und den Planungen im Dialog beteiligt werden, heißt es in der entsprechenden Vorlage für den Fachausschuss am 20. März. Dass sich Schüssler dabei auf Konflikte einstellen muss, liegt auf der Hand.

thedee
07.03.2019
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