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Das Milchhof-Areal ist bereits für eine neue Bebauung abgeräumt.
Das Milchhof-Areal ist bereits für eine neue Bebauung abgeräumt.
Wohnen statt Gewerbe mitten in der Stadt bietet bald das Hafner-Gelände.
Wohnen statt Gewerbe mitten in der Stadt bietet bald das Hafner-Gelände.
Auch auf der Fläche zwischen Tunnelstraße und Bahn entstehen Wohnungen.
Auch auf der Fläche zwischen Tunnelstraße und Bahn entstehen Wohnungen.
Die Studie zeigt, wie es an der Postwiesenstraße aussehen soll.
Die Studie zeigt, wie es an der Postwiesenstraße aussehen soll.
Das Schlachthof-Areal ist für eine neue Bebauung ins Auge gefasst.
Das Schlachthof-Areal ist für eine neue Bebauung ins Auge gefasst.
Die Papierfabrik: Besitzer Bernhard Rieser denkt an hochwertiges Wohnen.
Die Papierfabrik: Besitzer Bernhard Rieser denkt an hochwertiges Wohnen.
08.10.2016

Wohnstadt zieht: Bevölkerungsstruktur in Pforzheim ändert sich

Noch hat die große Wohnbau-Welle in Pforzheim nicht begonnen, auch eine größere Vermarktung nach Außen mit dem Ziel verstärkten Zuzugs von Familien und Mittelschicht mit stabilem Einkommen existiert erst als Idee. Dennoch gibt es unübersehbare Hinweise, dass sich der Wohnungsmarkt und mit ihm die Bevölkerungsstruktur in diese Richtung ändern.

So ist die Zahl der Einwohner deutlich gestiegen, von 118 000 auf 124 000 innerhalb von drei Jahren, die Zahl der Sozialleistungsbezieher aber nur leicht, trotz Zuwanderung aus dem Ausland, die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist rückläufig. Nach steigenden Einkommensteuer-Einnahmen der Stadt haben nun auch die Stadtwerke Pforzheim (SWP) entsprechende Beobachtungen gemacht. „Wir bekommen eine andere Bevölkerungsdurchmischung“, sagt SWP-Prokurist Christian Schneider. Woran er das merkt? Am Anteil säumiger Zahler. „Die Mahnquote ist leicht rückläufig“, hat Schneider beobachtet. Immer seltener komm es vor, dass Kunden bei einer Anmeldung keine Bankverbindung angeben – ebenfalls ein Indiz für die Zahlungskraft. Bei rund 12 000 registrierten Umzügen von außerhalb nach oder auch innerhalb Pforzheim ein aussagekräftiges Indiz. Anhand vergleichbarer Beobachtungen hat er in den Jahren 2001 bis 2003 registriert, dass viele Mittelschicht-Haushalte aus der Stadt wegzogen. Nun geht es andersherum. Vor allem aus der Peripherie der Ballungsräume Stuttgart und Karlsruhe, wo der Markt dicht und die Preise kaum noch bezahlbar seien. Und Schneider ist überzeugt: Die Leute wollen die Angebote einer Stadt.

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