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Die Feuerwehr Pforzheim musste an der Luisenstraße 24 einen Wohnungsbrand löschen. Dichter Qualm war hinter dem Haus in Richtung Nordstadt gezogen. © Ketterl
06.11.2013

Wohnungsbrand: Dichter Rauch, Luisenstraße gesperrt

Pforzheim. Als ob es Autofahrer wegen der Innenstadtring-Arbeiten nicht schon schwer genug haben, Pforzheim zu durchfahren, ist am Mittwoch kurz vor 16 Uhr noch die Sperrung der Luisenstraße hinzugekommen. Der Grund: Ein Wohnungsbrand im zweiten Stock des Hauses Nummer 24 – und wenn Menschenleben in Gefahr sein könnten, muss die Feuerwehr gleich mit dem großen Aufgebot anrücken.

Bildergalerie: Wohnungsbrand: Luisenstraße gesperrt

Grund für den Wohnungsbrand war eine Verpuffung am Boiler im Badezimmer. Ein Elektriker war zuvor in der Wohnung, um den defekten Boiler zu reparieren. Hierzu wurde von dem Elektriker zuvor die Sicherung in der Wohnung ausgeschaltet. Im Anschluss daran ging der Elektriker in den Keller. Als der Mieter nach Hause kam und die Sicherung wieder einschaltete, kam es zu einer Verpuffung und kurz danach zu einer Stichflamme am Boiler.

Der Mieter verließ mit seiner Freundin sofort die Wohnung und verständigte die restlichen Anwohner. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Schadenssumme liegt bei rund 15.000 Euro, die vom Brand betroffenen Räume aber sind unbewohnbar. Im weiteren Verlauf mussten die über der Brandwohnung liegenden Wohnungen zur Kontrolle durch die Feuerwehr geöffnet werden. Die Überprüfung dieser Wohnungen auf eine eventuelle Verrauchung verlief jedoch ohne Beanstandungen.

Es gab eine massive Rauchentwicklung. Der dichte Qualm zog hinter dem Haus nahe der Arbeitsagentur weg in Richtung Nordstadt. Die um 15.38 Uhr alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer jedoch schnell in den Griff bekommen. Die Berufsfeuerwehr war mit 14 Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz.

Damit die Rettungsarbeiten nicht behindert werden, hatte die Polizei beide nach Westen führende Spuren der Luisenstraße gesperrt. In Richtung Osten blieb nur eine Spur frei. Das führte zu Staus und Umleitungssuchverkehr. Die Behinderungen aber waren gegen 17 Uhr schon nicht mehr so dramatisch. Die letzte gesperrte Fahrspur war am frühen Abend freigegeben worden.