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01.05.2016

Wünsche gehen in Erfüllung Wunschbrunnen für Unicef

Pforzheim. Sie arbeiteten teilweise die Nacht durch, sammelten kreative Ideen und diskutierten über deren Umsetzbarkeit – 90 Studierende der Hochschule Pforzheim nutzten den Werberkongress Refill, um Werbeluft zu schnuppern. Gecoacht durch renommierte Werbeagenturen stellten die Teams ihre Konzepte für Unicef vor, die von einer Jury bewertet wurden.

Der Gewinnerentwurf setzt auf „Wunschbrunnen“.

Die Fußballgroßereignisse 2016 und 2018 möchte Unicef nutzen, um das Spendenaufkommen zu erhöhen. Dabei ist eine Maßgabe zentral: Die entwickelten Konzepte müssen von den ehrenamtlichen Helfern der weltweit agierenden Organisation umsetzbar und bezahlbar sein.

Ein Kriterium, das den 18 Teams direkt beim ersten Briefing ans Herz gelegt wurde. „Wir können keine aufwendigen Maßnahmen initiieren“, betonte Unicef. Nach einer ersten internen Ausscheidung standen sechs Teams, gecoacht durch sechs unterschiedliche Agenturen, vor der Aufgabe den Kunden und die Jury zu überzeugen.

„Fußball und Kinder – das passt!“, so die einhellige Meinung. Die Menschen direkt beim Public Viewing ansprechen und deren Aufmerksamkeit wecken, das ist die Grundidee des „Wunschbrunnens“ des Gewinnerteams.

Die üblichen Brunnen auf den öffentlichen Plätzen werden hier mit einfachen Mitteln umdekoriert. Sollte kein Brunnen vorhanden sein, hilft ein „Selbstbau-Kit“ mit dem eine Brunnen-Attrappe aufgebaut wird. Nach „italienischem Vorbild“ dient der Brunnen als „Sparbüchse“. Mit dem Hereinwerfen des Geldes, werden Wünsche geäußert und durch Unicef vielleicht auch erfüllt. Die Einfachheit der Umsetzung überzeugte Jury und Kunde. pm