nach oben
Der neue ZOB ist erneut mit einem Preis ausgezeichnet worden – für die innovative Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen an dem Bauwerk. Foto: PZ-Archiv
Der neue ZOB ist erneut mit einem Preis ausgezeichnet worden – für die innovative Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen an dem Bauwerk. Foto: PZ-Archiv
12.05.2016

ZOB erneut ausgezeichnet

Pforzheim. Nach der Verleihung des Staatspreises Baukultur ist der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) nun erneut im Rahmen eines renommierten Wettbewerbes ausgezeichnet worden – mit dem Balthasar-Neumann-Preis. Mit dem Preis wird die beispielhafte, innovative und über technisch etablierte Standards hinausgehende Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen an einem Bauwerk ausgezeichnet, das aufgrund dieser Zusammenarbeit, ganz im Sinne Balthasar Neumanns, herausragende baukulturelle und technische Qualitäten aufweist, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Der Balthasar-Neumann-Preis wird gestiftet von der Deutsche Bauzeitschrift (DBZ) und dem Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB), Berlin. Er wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und wurde erstmals im Jahr 1994 verliehen.

In diesem Jahr wurden 73 Wettbewerbsbeiträge aus fünf Ländern eingereicht, das Jury-Urteil lautete einstimmig für den Neubau der Probsteikirche St. Trinitatis in Leipzig. Daneben erhielten vier weitere Bauwerke eine Auszeichnung: neben dem Pforzheimer ZOB auch das Hilti Innovation Center in Schaan (Liechtenstein), die Deutsche Schule in Madrid (Spanien) sowie das Dreischeibenhaus in Düsseldorf.

„Diese Auszeichnung zeigt ein weiteres Mal, dass es der Stadt Pforzheim gelungen ist, mit dem ZOB neben einem optimal funktionierenden Verkehrsbauwerk – der zentralen Drehscheibe des ÖPNV für Stadt und Region – auch ein architektonisches Werk zu schaffen, das international für Aufsehen sorgt“, teilt die Stadtverwaltung mit. „Gerade die beim ZOB hervorragende Zusammenarbeit vieler Fachdisziplinen erbrachten ein Gesamtwerk, das beispielgebend ist“, heißt es weiter.

Seitens der Stadt Pforzheim haben die Auszeichnung bei der Preisverleihung Baubürgermeister Alexander Uhlig und Verkehrsplaner Edgar Theurer des Grünflächen- und Tiefbauamtes als Bauherren Ende April in Frankfurt entgegengenommen. pm