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Ein Unfallschwerpunkt ist die Kreuzung Kelter-/Martin-Niemöller-Straße zwischen Brötzingen und Maihälden. Foto: Ketterl
Ein Unfallschwerpunkt ist die Kreuzung Kelter-/Martin-Niemöller-Straße zwischen Brötzingen und Maihälden. Foto: Ketterl
28.09.2017

Zahl der Unfälle im Pforzheimer Stadtbereich steigt deutlich

Pforzheim. Von einem „deutlichen Anstieg“ der Verkehrsunfälle spricht die Polizei für den Pforzheimer Stadtbereich. Im ersten Halbjahr gab es noch einmal knapp acht Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. 2809 Mal krachte es insgesamt zwischen Wilferdinger Höhe und Wildpark, Enzauenpark und Arlinger.

Wolfgang Ott vom Verkehrsreferat des Führungs- und Einsatzstabs des Polizeipräsidiums Karlsruhe, präzisiert: Nur die Zahl der Unfälle mit Sachschaden ging zurück (minus 3,2 Prozent) Gestiegen sei die Zahl der Kleinstunfälle (10,2 Prozent) ebenso wie die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten (55 statt 41) und die der Leichtverletzten (von 239 auf 302). „Es kann sein, es beruhigt sich zum Ende des Jahres wieder alles“, hofft Ott.

Sein Kollege Michael Sengle, aus seiner Zeit bei der ehemaligen Polizeidirektion Pforzheim bestens vertraut mit den Gegebenheiten in der Goldstadt, sieht Ursachen unter anderem in der schieren Zahl der Verkehrsteilnehmer und der immer stärkeren Bedeutung der Mobilität in der Berufswelt. Einfache Regel: Wo viel los ist, kracht’s häufiger.

Die Experten der Polizei wie der Verkehrsabteilung das städtischen Ordnungsamts, die sich ständig austauschen, wissen, wo die Unfallschwerpunkte sind: Unter den Dauerbrennern ist die Kreuzung bei der Jahnhalle – daran änderte auch die Umgestaltung im Rahmen des Innenstadtrings nichts. Doch seit Anfang Juli zwei Blitzer ihren Dienst an der Goethe-/Zerrennerstraße aufgenommen haben, herrscht Ruhe an dieser Unfallfront.

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Pforzheimer Mädchen
28.09.2017
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