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Tatjana Reinhardt, Clubbetreiberin des "salt&pepper", ist gerüstet für die Umstellung auf die Sommerzeit.
Tatjana Reinhardt, Clubbetreiberin des "salt&pepper", ist gerüstet für die Umstellung auf die Sommerzeit. © Sommer
28.03.2015

Zeitumstellung: Eine Stunde, die im Nachtleben fehlt

Die Mehrheit der Deutschen liegt friedlich im heimischen Bett, wenn in der Nacht zum Sonntag die Sommerzeit beginnt. Von 2 Uhr auf 3 Uhr wird die Uhr dann umgestellt. Es ist eine Stunde, die eigentlich niemandem fehlen sollte. In einem Bereich wird sie dennoch deutlich spürbar: im Nachtleben.

„Wir haben wegen der Zeitumstellung eine Stunde kürzer geöffnet“, sagt Tatjana Reinhardt, Clubbetreiberin des „salt&pepper“. „Um 5 Uhr beginnt die Sperrstunde, nach der bereits umgestellten Zeit“. Für die Partygänger bedeutet das unterm Strich also: Eine Stunde weniger feiern. Schlimm findet das Tatjana Reinhardt aber nicht: „Da wir in der Afterhour nach der Sperrzeit wieder öffnen, können wir mit der Zeitumstellung leben.“

Einschränkungen gibt es wegen der Zeitumstellung auch im Zusammenhang mit dem „Nachttaxi“. Das Sammeltaxi fährt am Leopoldplatz nicht gewohnt um 2.45 Uhr und 4.15 Uhr, sondern aufgrund der verlorenen Stunde nur um 4:15 Uhr. „Es sind dann gerade solche Dinge, die bei den Gästen zur Verwirrung führen“, erklärt Tatjana Reinhardt. „Wenn um 5 Uhr das Licht an geht, stehen tatsächlich nur einige wenige verwirrt auf der Tanzfläche, weil sie die Umstellung auf die Sommerzeit vergessen haben“.