nach oben
Unterhalb des Hochschul-Campus soll das ZPT entstehen. Visualisierung: PZ
Unterhalb des Hochschul-Campus soll das ZPT entstehen. Visualisierung: PZ
12.06.2018

Zentrum für Präzisionstechnik wird teurer als gedacht

Pforzheim/Enzkreis. Nicht nur beim Bau des neuen Stadtteilbads in Huchenfeld setzt die Stadt auf das Prinzip der Komplett-Vergabe von Planung und Bau an einen sogenannten „Totalunternehmer“ – sondern auch beim Bau des Zentrums für Präzisionstechnik (ZPT).

Die Weichen hierfür soll der Wirtschaftsförderungsausschuss in seiner vorberatenden Sitzung am Dienstag, 26. Juni, ab 16 Uhr stellen, gefolgt vom Finanzausschuss (17. Juli) und der abschließenden Entscheidung des Gemeinderats am 24. Juli. In der Beschlussvorlage zur Realisierung dieses „Leuchtturmprojekts“ unterhalb des Hochschul-Campus’ an der Tiefenbronner Straße listet der Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) auch aktualisierte Zahlen auf: So steigen zwar die Investitionen um knapp zehn Prozent von netto 7,5 auf 8,23 Millionen Euro (es bleibt bei einem Landeszuschuss von 5,25 Millionen Euro und einem Zuschuss des Enzkreises von 100.000 Euro pro Jahr), doch reduziert sich der Anteil der Stadt am Betriebskostendefizit um über 13 Prozent von bisher kalkulierten 323.000 Euro auf jährlich 280.000 Euro. Ausschlaggebend hierfür sind unter anderem günstigere Zinsen für Kommunalkredite und besonders die Beteiligung der Wirtschaft: Die Einnahmen pro Jahr durch den Anfang vergangenen Monats gegründeten Verein „Hochform“ steigen von ursprünglich 50.000 auf 70.000 Euro. Und der Erste Bürgermeister Dirk Büscher ist zuversichtlich, dass es noch mehr werden könnte – stieg doch die Zahl der Mitgliedsunternehmen von 30 auf mittlerweile 45.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.