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Unter der Lupe: Die Einzelheiten über den Vergleichsvorschlag des Landgerichts Frankfurt für die Auseinandersetzung der Stadt Pforzheim im Derivate-Rechtsstreit mit J.P. Morgan werfen Fragen auf. Zum Beispiel, ob dieser Vorschlag 18,6 oder 27,7 Millionen Euro einbrächte.

Zu viele Fragen: Derivate-Beschluss vertagt

Gemeinderat soll nun am 14. Februar über Vergleich mit J.P. Morgan abstimmen.Stundenlange Sitzungen weitgehend hinter verschlossenen Türen.

Was war passiert?

Ähnlich vielzählig müssen auch die Fragen aus dem Gremium gewesen sein. Zumindest blieben zu viele offen, um die Frage entscheiden zu wollen, ob die Stadt Pforzheim im Rechtsstreit über 57 Millionen Euro Verlust aus Derivate-Geschäften einen vom Landgericht Frankfurt vorgeschlagenen Vergleich eingehen soll. Dieser sieht vor, dass Pforzheim ein Drittel des Verlusts – rund 18,6 Millionen Euro –von J.P. Morgan erstattet bekommt. „Der Tagesordnungspunkt Klageverfahren Stadt Pforzheim gegen J. P. Morgan in Sachen Derivate-Vergleichsvorschlag wurde am Montagabend kurzfristig abgesetzt“, ließ Oberbürgermeister Gert Hager nach der Sitzung per Pressemitteilung wissen. Es habe noch Fragen gegeben, die geklärt werden müssen. Weitere Einzelheiten gab es nicht. Nicht-öffentlich tagten die Räte noch stundenlang.

Was könnten die offenen Fragen sein?

Wie geht es weiter?

„Der Vergleichsvorschlag des Landgerichts Frankfurt wird jetzt in der nächsten Sitzung des Gemeinderates am 14. Februar behandelt“, teilt die Stadt mit.