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Per Kran wurde der Opel geborgen.
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Zug bremst in letzter Sekunde - Kran hievt Auto von den Pforzheimer Gleisen

Pforzheim. Großes Glück hat am Dienstagnachmittag die Fahrerin eines Opels im Bereich Frieden-/Liebfrauen-/Ottersteinstraße gehabt. Um ein Haar wäre dieses auf den dortigen Bahngleisen von einem Zug erwischt worden.

Um 16.20 Uhr fuhr nach Polizeiangaben ein 56-jähriger Mercedesfahrer aus Pforzheim an der Kreuzung Friedenstraße/Ottersteinstraße ein Stück zu weit über die Haltlinie. Hiedurch touchierte er den Opel einer 51-jährigen Pforzheimerin. Deren Wagen geriet dadurch ins Schleudern und kam mit dem Heck auf den Gleisen der dort vorbeiführenden Bahnlinie zum Endstand.

Pforzheim: Opel landet auf Bahngleisen
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Pforzheim: Opel landet auf Bahngleisen

Der Lokführer eines herannahenden Zuges bemerkte den Wagen der Frau vollzog eine Notbremsung. Durch die schnelle Reaktion kam der Zug laut Polizei ungefähr 50 Meter vor dem Auto zum Stillstand. In dem Zug wurde niemand verletzt. Der Zug fuhr dann rückwärts zum Bahnhof Dillweißenstein, wo die Fahrgäste in einen Bus umstiegen.

Um den Wagen zu bergen, musste die Feuerwehr mit einem Kran anrücken. Die Feuerwehr Pforzheim war mit elf Kräften und drei Fahrzeugen im Einsatz. Die Strecke Pforzheim Dillweißenstein war während der Bergungsarbeiten für den Zugverkehr gesperrt.

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Auto landet auf Gleisen - und wird per Kran geborgen

Auf dieser Strecke - der Nagoldtalbahn - fahren nur sogenannte Regioshuttles. Dies sind einteilige Dieseltriebwagen mit deutlich kürzeren Bremswegen als beispielsweise die längeren Regionalexpresse. Die Strecke ist nicht elektrifiziert. Daher können auch keine Hochspannungsleitungen beschädigt werden und eine Bergung mit dem Kran war unter diesem Aspekt ohne weiteres möglich.