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Auf Ispringer Seite wird ebenfalls letzte Hand angelegt. Mit der Fertigstellung endet endlich der Schienenersatzverkehr.
Fast fertig ist der neue Bahntunnel zwischen Ispringen und der Nordstadt. In knapp einem Monat fährt die erste Bahn. Ketterl
Mit einem Teil des Materials, das für den neuen Tunnel aus der Erde geholt wurde, wird die alte Röhre verfüllt.
Jürgen Friedmann ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.
Die ersten Meter des neuen Gleisbetts deuten schon in Richtung Bahnhof.
19.08.2018

Zug um Zug zum neuen Tunnel – Fertigstellung rückt näher

Nicht zu beneiden sind bei den derzeitigen Temperaturen Menschen, die unter freiem Himmel schweißtreibende körperliche Arbeit verrichten – und das auch noch unter Zeitdruck. Schließlich soll der neue Tunnel der Deutschen Bahn zwischen der Nordstadt und dem Ispringer Portal planmäßig am Montag, 10. September, eröffnet werden.

Die neue Röhre, an der vier Jahre lang gearbeitet wurde, war nötig geworden, weil die alte bereits rund 150 Jahre alt ist.

Der Tunnel, etwas über 900 Meter lang, ist fertig – es fehlt noch der stromführende Draht der Oberleitung. Auf Ispringer Seite parallel zur Königsbacher Landstraße sind die ersten Gleise verlegt worden. Derzeit wird der Schotter auf den verdichteten Untergrund aufgebracht.

Bildergalerie: Abschließende Arbeiten am Pforzheimer Tunnel

Auf der anderen Seite der Röhre, in Sichtweite der Hachelbrücke, wo immer wieder Passanten innehalten und in die Tiefe blicken, wo der alte und der neue Tunnel unter dem Felsgestein der Nordstadt ins Freie münden, finden noch umfangreiche Kanalarbeiten statt – auch für die Technik. Erst dann kann der Untergrund für die neue Gleisanbindung verdichtet und auch hier das Schotterbett gerichtet werden.

Das Gleisbett müsse einen halben Meter tiefer gelegt werden, so Jürgen Friedmann von der Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bahn, damit die Züge mit der neuen Technik unter der denkmalgeschützten Hachelbrücke durchkommen. Die Stützwände bleiben als Sichtbeton-Konstruktion.

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