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Führt das CCP von Anfang an – und nun auch über das Rentenalter hinaus: Günter Ihlenfeld auf der Gernika-Brücke.
Führt das CCP von Anfang an – und nun auch über das Rentenalter hinaus: Günter Ihlenfeld auf der Gernika-Brücke.
11.01.2016

Zukunft des CCP unklar - Ihlenfeld bleibt Geschäftsführer

Eigentlich hätte Silvester sein letzter Arbeitstag sein sollen. Doch nun ist Günter Ihlenfeld auch im neuen Jahr nicht in Rente, sondern wieder im Büro – sein Vertrag als Geschäftsführer des CongressCentrums (CCP) wurde um sechs Monate verlängert. Damit hat sich die schwelende Frage nach einer Übergangsregelung kurzfristig geklärt, der Lotse bleibt vorerst auf der Brücke – anders als die Frage nach der Zukunft des CCP selbst.

„In der Tat beschäftigen wir uns bereits mit der Frage, in welcher Form das CongressCentrum Pforzheim künftig betrieben werden könnte“, so Oliver Reitz auf PZ-Anfrage. Der Direktor des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP) ist auch für die ehemalige Stadthalle zuständig: Deren Betreibergesellschaft, die Pforzheim Kongress- und Marketing GmbH (PKM), ist ein „operatives Organ“ des WSP-Geschäftsbereichs Hallen und Messen. Sie zeichnet auch für die St.-Maur-Halle verantwortlich.

Bis 1. September 2017 müssen Verwaltung und Gemeinderat entscheiden, wie es mit dem 4000 Quadratmeter großen Bau weitergeht, denn dann ändern sich nach jetzigem Stand die Besitzverhältnisse, die Stadt wird 30 Jahre nach der Einweihung Eigentümerin des am 19. September 1987 eingeweihten Baus.