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Ihre Projektideen haben die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt auch gleich zu Papier gebracht. Foto: Ketterl
Ihre Projektideen haben die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt auch gleich zu Papier gebracht. Foto: Ketterl
23.11.2016

Zukunftswerkstatt: Ideen für bessere Vernetzung gesammelt

Pforzheim. Er ist Lehrer, Kreativitätsforscher, Gestaltpädagoge und einer der zukunftsweisenden Schulentwickler Deutschlands: Olaf-Axel Burow. Der Pädagogik-Professor der Uni Kassel war am Mittwoch im Reuchlinhaus zu Gast, um mit 43 Teilnehmern im Rahmen einer Zukunftswerkstatt unter dem Motto „Auf dem Weg zur Kulturschule“ Ideen zu Projekten zu entwickeln, um den Bildungs- und den Kulturbereich stärker zu vernetzen.

Lehrer, Schulleiter und Kulturschaffenden waren zu der ganztägigen Veranstaltung gekommen, die das Staatliche Schulamt Pforzheim, das Amt für Bildung und Sport sowie das Kulturamt der Stadt und die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg (LKJ) im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg“ in Kooperation organisiert hatten. Ihr gemeinsames Ziel: Das Lernen in den Künsten und durch die Künste soll ein selbstverständlicher Teil von Schulen in und um Pforzheim werden. Von „hochengagierten Personen“ und einem „intensiven Austausch“ sprach Burow. Es habe sich gezeigt, dass es viele Zukunftsbilder gebe. Nun gelte es, die Potenziale der Kultureinrichtungen und Schulen in konkreten Aktionen zu bündeln.

Wichtig sei, dass beide Seiten von vornherein gemeinsam überlegten, wie eine Kooperation aussehen könnte, sagte LKJ-Landesbüroleiter Nils Hoheußle. Ein Weg dafür sei die Einrichtung einer digitalen Plattform, über die sich kulturelle und pädagogische Einrichtungen vernetzen könnten, stellte Claudia Baumbusch, derzeit stellvertretende Kulturamtsleiterin und städtische Beauftragte für kulturelle Bildung, eines der Ergebnisse der Zukunftswerkstatt vor. Die Ergebnisse sollen nun gesichert und in einem Dokument festgehalten werden, so Hoheußle. Allerdings werde man seitens der Stadt frühestens im Januar – nach der Haushaltsverabschiedung – dazu kommen, „da mal in Ruhe ranzugehen“, so Baumbusch.