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Andreas Beier

Zum Schmuckjubiläum stellen Lehrlinge eine besondere Wurst her

Anfang Juni soll die Jubiläumswurst in den 40 Mitgliedsgeschäften der Fleischerinnung Pforzheim-Enzkreis liegen und die Kunden begeistern: Obermeister Andreas Beier rechnet damit, die gesamte Produktion an die Läden abgeben zu können. Mit einem finanziellen Rückfluss, der den acht Azubis im der Alfons-Kern-Schule „einen netten Tag bescheren soll“, betont er.

Unter Aufsicht von Ausbildungsleiter Lothar Traub werden die Lehrlinge anlässlich des Jubiläums 250 Jahre Goldstadt eine Lyoner kreieren, die in einem Golddarm steckt mit der Aufschrift „Gold am Stück“.

200 Kilo wollen die Verantwortlichen Ende Mai innerhalb zweiter Tage mit einem Rezept fertigstellen, dessen genaue Rezeptur noch ein Geheimnis sei. Die Wurst ohne Einlagen sei so gewählt, dass sie eine möglichst breite Geschmacksrichtung treffe.

Den Koordinator des Goldstadtjubiläums, Gerhard Baral, freut es, dass die Überlegungen zusammen mit der Innung vor zwei Jahren zu einem schönen Ergebnis geführt haben. Denn mit der Aktion wolle man nicht nur für das Jubiläum und die damit verbundene Handwerkskunst werben und den Bürgern eine goldige Bereicherung beim Frühstück bescheren: Es gehe auch um die Werbung für das Fleischerhandwerk als Lehrberuf einerseits bei potenziellen Ausbildungsbetrieben und andererseits auch bei den Jugendlichen. Denn angehende Lehrlinge gibt es nach den Worten von Andreas Beier ganz offensichtlich zu wenig. Pro Klasse könnte die Alfons-Kern-Schule je 30 Lehrlinge aufnehmen, aktuell sind es aber insgesamt nur acht angehende Metzger.