Kopie von Campus HSPF
Die Gebäude der Hochschule Pforzheim sind seit Montag geschlossen. 

Zutrittsverbot an Hochschule Pforzheim: „Appelle haben nicht gefruchtet“

Pforzheim. Die Gebäude der Hochschule Pforzheim sind seit Montag geschlossen. Pressesprecher Axel Grehl bestätigt dies auf PZ-Anfrage, gibt aber Entwarnung: „Wir haben keinen Coronafall.“ „Da wir auf den Prüfungszeitraum zusteuern, kommen vermehrt Studierende auf den Campus, um in Gruppen zu lernen“, so Professor Hanno Weber, Prorektor für Studium und Lehre. Die neue Corona-Verordnung zwinge die Einrichtung zur lückenlosen Dokumentation der Anwesenden. Dies könne die Einrichtung nicht gewährleisten.

„Da wir kurz vor dem Prüfungszeitraum keinen Lockdown der Hochschule durch die Gesundheitsbehörden riskieren wollen, haben wir uns zur vorübergehenden Schließung entschlossen.“

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„So eine Aktion kurz vor den Klausuren zu bringen und die Meldung am Tag der Schließung den Studentinnen und Studenten mitzuteilen, ist das Allerletzte“, schreibt ein Studierender, der die PZ darauf aufmerksam macht. In der E-Mail an die Studentenschaft, die der PZ vorliegt, wird Weber konkreter – und gibt den Studierenden eine Mitschuld. „Außerdem haben wir in den Gebäuden ein Verhalten beobachtet, das jeglichem Abstandsgebot und den geltenden Hygienerichtlinien widerspricht“, schreibt der Prorektor. „Auch unsere Appelle an die Studierendenschaft zur Wahrung des Abstandsgebots haben nicht gefruchtet.“Ausgenommen vom Zutrittsverbot seien Studierende, die eine Präsenzveranstaltung besuchten oder Labore und Werkstätten nutzten.

Mehr über die Schließung lesen Sie am Dienstag, 30. Juni, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

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Anke Baumgärtel

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