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Zwischen den A8-Anschlussstellen Pforzheim-Süd und -Ost in Fahrtrichtung Karlsruhe kracht es öfter einmal. Zuletzt am Montag um 8.50 Uhr und 11.20 Uhr. Das Problem: Hier verengt sich die dreispurige A8 auf zwei Spuren. Foto: Ketterl © Ketterl
07.08.2017

Zwei Auffahrunfälle an A8-Verengung vor Pforzheim-Ost

Pforzheim.  Die A8 hatte vor dem großen dreispurigen Ausbau zwischen Karlsruhe und Stuttgart jede Menge Unfallschwerpunkte wie zum Beispiel das Nöttinger Gefälle. Das ist weitgehend verschwunden. Jetzt kracht es vergleichsweise häufig zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und -Ost in Fahrtrichtung Karlsruhe. So wie heute um 8.45 Uhr auf der Höhe von Eutingen und um 11.20 Uhr auf der Höhe von Öschelbronn. Das Problem: Diese Unfallorte liegen nahe der Verengung der A8 von drei auf zwei Spuren.

Wie an solchen Fahrbahn-Verengungen üblich wird hier die zuvor schon per Beschilderung gesenkte Höchstgeschwindigkeit im Alltag oft noch unterschritten. In diesen Tagen kommt es oft genug zu stockendem Verkehr oder Stau. Und dann sind Auffahrunfälle vorprogrammiert.

Auf Höhe von Eutingen bei Kilometer 240,5 kam es um 8.45 Uhr auf der linken Fahrspur zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, als der noch unbekannte Fahrer eines braunen BMW Coupé mit Wormser Kennzeichen (WO) beim Übergang von zwei auf drei Fahrspuren plötzlich grundlos abbremste. Die Fahrerin eines nachfolgenden Autos musste bis zum Stillstand abbremsen und ein ihr nachfolgendes Auto fuhr auf. In deren Fahrzeug wurde alle drei Insassen verletzt und kamen unter Einsatz von drei Rettungsteams mit Notarzt in Krankenhäuser. Leichte Verletzungen trugen die beiden Insassen des aufgefahrenen Fahrzeugs davon. 

Der BMW-Fahrer setzte unterdessen seine Fahrt fort. Die Fahndung nach ihm blieb bisher ohne Ergebnis. Die beiden unmittelbar an dem Unfall beteiligten Autos mussten abgeschleppt werden. Erst um 10.10 Uhr standen wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung. Durch den Unfall bildete sich ein Stau von bis zu acht Kilometern Länge. 

Ein weiterer Auffahrunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen ereignete sich um 11.20 Uhr auf gleicher Strecke in Höhe von Öschelbronn. Glücklicherweise wurde hier niemand verletzt. 

Etwa 400 Meter vor der dortigen Fahrbahnverengung von drei auf zwei Spuren war der 30-jährige Fahrer eines 3,5-Tonners auf der mittleren Fahrspur gegen das rechte Heck eines verkehrsbedingt haltenden Autos geprallt. Dieses Auto wurde noch gegen zwei davor haltende Autos geschoben. Zeitweise waren der mittlere und rechte Fahrstreifen gesperrt. Es bildete sich ein bis zu sieben Kilometer langer Rückstau. Zwei der vier beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand hier ein Sachschaden von insgesamt 30.000 Euro.