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Ein preisgekröntes Gebäude mit Charakter: Geschäftsführer der Bau und Grund Lothar Girrbach, Architekt Jochen Freivogel und Geschäftsführer Wilfried Wibusch (von links) freuen sich über die Auszeichnungen.
Ein preisgekröntes Gebäude mit Charakter: Geschäftsführer der Bau und Grund Lothar Girrbach, Architekt Jochen Freivogel und Geschäftsführer Wilfried Wibusch (von links) freuen sich über die Auszeichnungen.
12.11.2015

Zwei Auszeichnungen für klimaneutrales Haus an der Güterstraße

Pforzheim. Auf dem Dach steht ein Windrad und dreht sich. Es ist auf dem Balkon des lichtdurchfluteten Penthouses nicht zu hören. „Das hatten wir anfangs befürchtet“, sagt Lothar Girrbach, einer der Geschäftsführer der Pforzheimer Bau und Grund. Der Blick aus dem neunten Stock der Güterstraße 30 auf die Bahnschienen, den neuen ZOB und die City ist überwältigend.

Das Passivhaus ist durch seine vielfältige Energiegewinnung fast autark. Girrbach und sein Kollege Wilfried Wibusch hatten den Auftrag zur Sanierung und Aufstockung um die Penthouse-Ebene des Wohnhochhauses aus den 1970er-Jahren an den Pforzheimer Architekten Jochen Freivogel vergeben. Der hat das Haus energetisch modellhaft umgebaut – dafür gab es jetzt zwei renommierte Auszeichnungen. Am Dienstag nahmen die Verantwortlichen den „Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung 2015“ in Berlin entgegen. „Wir wollten einen Hingucker aus dem Haus machen. Das ist gelungen“, sagt Wibusch. Einen Monat zuvor hatte Freivogel eine von fünf Auszeichnungen des Deutschen Architekturpreises 2015 in Hannover bekommen, dotiert mit 4000 Euro. Auslober von Hauptpreis und fünf Auszeichnungen alle zwei Jahre ist das Bundesamt für Bauwesen und die Bundesarchitektenkammer.

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