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Stehen in den Startlöchern: Die zahlreichen Helfer, die „Easy am Hang“ möglich machen, zusammen mit Luca Lange (rechts neben dem „M“) und Aline Diller (links hinter dem „S“). Roller
Stehen in den Startlöchern: Die zahlreichen Helfer, die „Easy am Hang“ möglich machen, zusammen mit Luca Lange (rechts neben dem „M“) und Aline Diller (links hinter dem „S“). Roller
31.08.2017

Zwei Tage voller Musik bei „Easy am Hang“

Auch wenn sich das Wetter am gestrigen Donnerstag nicht von seiner besten Seite zeigte, ließen sich Aline Diller und Luca Lange ihre gute Laune nicht verderben: „Bei ,Easy am Hang‘ scheint immer die Sonne aus dem Herzen“, erklären die beiden Organisatoren. Sie freuen sich auf das von heute Abend ab 18 Uhr an auf dem Hohenecksportplatz stattfindende Festival.

Ein Dutzend Bands stehen am heutigen Freitag und am morgigen Samstag auf der Bühne, von Heavy Metal über Ska, Hip-Hop und Rap bis zu Singer-Songwritern ist alles dabei. „Wir haben in diesem Jahr eines der besten Line-Ups“, sagt Lange vom Verein KuKuWaTu (Kunst und Kultur am Wasserturm), der sich die Festivalleitung bei „Easy am Hang“ mit Aline Diller vom Kupferdächle teilt. So hat man etwa für heute Abend den Hip Hop- und R’n’B-Sänger „Trettmann“ als Headliner gewinnen können. „Dafür haben wir schon im Vorfeld viel positives Feedback in den sozialen Netzwerken erhalten“, erzählt Diller. Mit dem Festival wollen sie und ihre Kollegen die Kultur in der Stadt fördern und ein Angebot für alle Altersklassen machen. Deshalb bietet man auch Nachwuchsbands aus der Region eine Bühne, etwa „Go Ganta“, „Rapno“ und „Achtzehn Grad“. Und während auf der Hauptbühne umgebaut wird, präsentieren sich im Teezelt Singer-Songwriter. Morgen Nachmittag gibt es ein Familienprogramm, unter anderem mit Slackline, einer Skaterampe, einem Graffiti-Workshop und dem Spielmobil des Stadtjugendrings.

Es gehe nicht nur um die Musik, sagt Lange, „es geht auch um die Atmosphäre und um das Zusammensein mit anderen“. Damit wirklich jeder kommen kann, ist der Festivalbesuch kostenlos. „Ohne unsere Sponsoren wäre das nicht möglich“, so Diller. Insgesamt sorgen rund 40 Helfer von KuKuWaTu und Kupferdächle für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die meisten davon ehrenamtlich. An beiden Tagen endet das Festival gegen 23 Uhr.

Etwa eine halbe Stunde später fährt ein kostenloser Shuttlebus von der Haltestelle Hoheneck aus in die Pforzheimer Innenstadt. Dort steigt in der Diskothek „Salt and Pepper“ eine Aftershowparty. Wer mit dem Auto anreisen möchte, der findet Parkmöglichkeiten beim Nagoldfreibad in Dillweißenstein (Hirsauer Straße 246). Von da aus ist ein Fußweg zum Festivalgelände ausgeschildert.