nach oben
Politik trifft Schule: Unter den Augen von Wahlhelferin Chiara Klotz (rechts) gibt Leonie Quitschke ihre Stimme am Theodor-Heuss-Gymnasium ab. Foto: Lutz
Politik trifft Schule: Unter den Augen von Wahlhelferin Chiara Klotz (rechts) gibt Leonie Quitschke ihre Stimme am Theodor-Heuss-Gymnasium ab. Foto: Lutz
08.10.2018

Zwei Wochen der Entscheidung: Wahl zum neuen Jugendgemeinderat gestartet

Pforzheim. Mehr Veranstaltungen, ein Cannabis-Modellprojekt oder bessere Fahrradwege – bis zuletzt hatten die 34 Kandidaten für den dritten Pforzheimer Jugendgemeinderat (JGR) mit ihren Programmen um die Stimmen der 11.357 Wahlberechtigten geworben. Jetzt liegt es in der Hand der 14- bis 21-jährigen Pforzheimer, wer den amtierenden Räten folgt. Denn seit diesem Montagmorgen wird bis zum 21. Oktober der neue JGR gewählt.

„Alle dürfen, aber keiner muss wählen“, erklärt die Elftklässlerin am Theordor-Heuss-Gymnasium (THG) Sofia Schneider, die mit ihren Mitschülern Chiara Klotz, Marek Ewert und Laura Escalante an diesem Montagvormittag im zum Wahllokal umfunktionierten SMV-Zimmer die Stimmzettel für die Jugendgemeinderatswahl ausgibt und überwacht, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Der Zeitplan ist streng getaktet – jede Klassenstufe hat eine Schulstunde für die Stimmabgabe zugewiesen bekommen. Maximal 270 Jugendliche können an diesem Vormittag ihre Kreuzchen machen – so viele Namen zählt das Wählerverzeichnis des THG, das die Schule selbst angefertigt hat. „Organisatorisch war das für die Schulen nicht ganz einfach. Aber für die Legitimation des Gremiums ist die neue Wahlordnung natürlich eine gute Sache“, erklärt der kommissarische Schulleiter Stefan Mielitz. Für viele der Stimmberechtigten ist es die erste politische Wahl ihre Lebens – wie für Leonie Quitschke. Die 16-Jährige nutzte das Angebot der Schulleitung, sich im Vorfeld der Wahl für die Kandidatenvorstellung im CCP freistellen zu lassen. „Ich wusste heute Morgen also schon, wen ich wählen werde“, sagt die Schülerin. Sie habe bei der Entscheidung Wert darauf gelegt, dass die Kandidaten nicht nur gute Ideen, sondern auch konkrete Vorschläge zur Umsetzung haben.

Die Wahl

Gewählt wird bis 21. Oktober an den Pforzheimer Schulen sowie in den zentralen Wahlstellen – das sind die Hochschule (9. und 10. Oktober), das Haus der Jugend (noch bis 13. Oktober) und das Kupferdächle (16. bis 19. Oktober).

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.