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Allesamt Saubermänner: Andreas Kunz, Technische-Dienste-Chef Olaf Backhaus, der Erste Bürgermeister Dirk Büscher, Unimog-Generalvertreter Clemens Knoblauch und Rudolf Bulert am „Swingo“-Steuer (von links). Foto: Ketterl
Allesamt Saubermänner: Andreas Kunz, Technische-Dienste-Chef Olaf Backhaus, der Erste Bürgermeister Dirk Büscher, Unimog-Generalvertreter Clemens Knoblauch und Rudolf Bulert am „Swingo“-Steuer (von links). Foto: Ketterl
06.01.2017

Zwei neue Maschinen helfen den Technischen Diensten beim Großreinemachen

Pforzheim. Sie sind etwa 4,50 Meter lang, gut 1,30 Meter breit, haben ein Behältervolumen von je zwei Kubikmetern und tragen den Namen „Swingo 200 +“: Zwei neue kompakte Kehrmaschinen stehen Mitarbeitern der Technischen Dienste ab sofort zur Verfügung, um Staub und Dreck im Stadtgebiet den Kampf anzusagen. Je rund 100 000 Euro wurden investiert.

Wendig und effizient

Pforzheim sauberer machen: Diesem Thema will sich die Stadtverwaltung laut dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher intensiv widmen. Dazu trage die Umstellung des Müllgebührensystems bei, und hierfür seien die „Swingos“ ein „weiterer kleiner Baustein“. So sei es nun möglich, „umweltschonender und leiser, aber auch komfortabler“ etwa die Fußgängerzone, öffentliche Plätze, Parkbuchten und Radwege zu reinigen. Bei der Anschaffung habe man besonderen Wert auf den Umweltschutz gelegt. Laut dem Unimog-Generalvertreter Clemens Knoblauch aus Immendingen, der auch solche von der Firma Aebi Schmidt in St. Blasien hergestellte Kehrmaschinen vertreibt, entspricht der Euro-6-Motor den neuesten Umweltnormen.

Der Leiter der Technischen Dienste, Olaf Backhaus, wies darauf hin, dass die von der Stadt zu reinigende Fläche in den zurückliegenden fünf Jahren um zehn bis 15 Prozent gewachsen sei. Da sei ein solch effektives wie wendiges Modell – ohne Bürsten so lang wie ein VW-Golf, zwölf Stundenkilometer schnell und dank Umluftsystem trotz geringen Wasserverbrauchs fast ohne Feinstaubausstoß – äußerst hilfreich.

Laut seinem Mitarbeiter Rudolf Bulert macht er den Behälter an einem Tag zwei- bis dreimal voll. Auf bis zu 15 Kehrkilometer komme er täglich. Da zwei ältere Wagen ausgemustert wurden, stehen den 20 Mitarbeitern in der Stadtreinigung weiter fünf Kehrmaschinen zur Verfügung, aber eben nun zwei besonders effiziente.