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Sie wollen mit ihrem Wissen Pforzheim als Wohnstadt voranbringen: Franz Pesch, Sibylle Schüssler, Rut-Maria Gollan, Tilman Harlander, Mario Flamann und Christof Grosse (von links).
Sie wollen mit ihrem Wissen Pforzheim als Wohnstadt voranbringen: Franz Pesch, Sibylle Schüssler, Rut-Maria Gollan, Tilman Harlander, Mario Flamann und Christof Grosse (von links).
26.10.2017

Zweites Gespräch zur Stadtentwicklung widmet sich dem Thema Wohnen

Wie wollen und können die Pforzheimer künftig wohnen angesichts steigender Grundstückspreise und knapper werdender Flächen? Die Antwort auf diese und andere städtebauliche Fragen erarbeitet das Stuttgarter Büro pesch partner architekten seit eineinhalb Jahren zusammen mit der Verwaltung in Form eines städtebaulich-räumlichen Leitbilds.

Professor Franz Pesch hatte am Mittwochabend deshalb zum zweiten Architekten-Gespräch aus der Reihe „what if ...? unter anderem seinen Freund, den renommierten Stuttgarter Wohnsoziolgen Professor Tilman Harlander, in den Lichthof des Neuen Rathauses zum Vortrag geladen. Der stellte klar: Grundsätzlich könne die Goldstadt als Wohnstandort gegenüber Stuttgart und Karlsruhe noch punkten. Die Durchschnittsmiete liege aktuell bei 8,26 Euro pro Quadratmeter, in Stuttgart sei sie doppelt so hoch. Doch gemessen am zur Verfügung stehenden Einkommen der Pforzheimer, liege die Goldstadt auf Platz 35 von 77 untersuchten Großstädten, also im Mittelfeld. 41 Prozent der Mieter gäben über 30 Prozent ihres Einkommns fürs Wohnen aus. „Das ist ein Alarmsignal,“, erklärte Harlander.

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