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Im Kühlhaus des Krematoriums lagern die Särge: Künftig soll der Durchgang zum Sarglager nur noch als Fluchtweg genutzt werden.  Foto: Seibel
Im Kühlhaus des Krematoriums lagern die Särge: Künftig soll der Durchgang zum Sarglager nur noch als Fluchtweg genutzt werden. Foto: Seibel
09.12.2015

Zwist um Bestattungen in Pforzheim dauert an

Die Beschwerden des Bestatters Ulrich Brüggemann bei der Stadtverwaltung zeigen teilweise Erfolg. Er hatte im Frühjahr darauf hingewiesen, dass 33 Urnen auf einem Regal im Krematorium teilweise seit Jahren darauf warteten, vom zuständigen Bestatter abgeholt zu werden. Künftig will Aike Kremser, Geschäftsführer des Pforzheimer Krematoriums, innerhalb weniger Wochen nachforschen, sollten Urnen von Friedhöfen nicht – wie üblich – zur Bestattung angefordert werden. In anderen Punkten besteht die Stadt auf ihrem Standpunkt.

Das Ordnungsamt hatte einem großen Mitbewerber für ein Jahr den Zuschlag erteilt, alle anordnungspflichtigen Bestattungen vorzunehmen. Die Stadt hält den Brief für rechtlich in Ordnung. Für Brüggemann ist dies ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Für ihn hängt seine Existenz daran, sagt er.

Brüggemann hat sich erneut mit der Bitte um einen Termin an Hager gewandt, damit der Brief aus der Welt kommt. Er möchte ferner wissen, wo und wann die 33 Urnen beigesetzt wurden. Und ob die Kamera im Gang vor den städtischen Kühlräumen auch die Verstorbenen filmt, die dort umgebettet werden.

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