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Mauerfall © dpa/pz
07.11.2014

25 Jahre Mauerfall: Samstagsausgabe wird zur Themenzeitung

Ein einziger Schuss hätte alles verändern können. Aus der friedlichen Revolution, dem Ende der DDR-Diktatur, wäre ein Blutbad geworden. Doch niemand schoss an jenem 9. November 1989. Kein Grenzer, kein Volkspolizist, keiner der herbeigerufenen Elitesoldaten der Volksarmee. Stattdessen strömten in Berlin und andernorts Zehntausende DDR-Bürger in den Westen. Die PZ präsentiert eine Themenzeitung.

25 Jahre liegen die historischen Ereignisse zurück, die der damalige Regierende Bürgermeister von West-Berlin, Walter Momper (SPD), so beschrieb: „Gestern Nacht war das deutsche Volk das glücklichste Volk von der Welt.“ Der Bundestag hat das Jubiläum am Freitag mit einer Feierstunde gewürdigt, bei der es Tränen gab, aber auch handfeste Vorwürfe des eingeladenen Liedermachers Wolf Biermann in Richtung derLinkspartei. Biermann war einst aus der DDR ausgewiesen worden – sein gestriger Auftritt bewies, dass längst noch nicht alle Gräben aus der Zeit der Diktatur zugeschüttet sind.

Trotzdem: Vieles ist zusammengewachsen, etliche Vorurteile im Laufe der Jahre verschwunden. Die PZ erinnert in dieser Ausgabe an die Ereignisse vom 9. November 1989, an die Bilder, die vielen Menschen noch heute die Tränen der Rührung in die Augen treiben. Unsere Autoren erzählen von Erfolgsgeschichten, von einstigen Bürgern, die ihr Glück im Westen fanden, auch in Pforzheim oder dem Enzkreis. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erinnert sich exklusiv für die PZ an den entscheidenden Tag – und im großen Quiz auf Seite 59 haben Sie die Chance, eine Reise nach Berlin zu gewinnen. Die Texte haben wir über die gesamte Ausgabe verteilt – wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.