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Strenge Auflagen und eine Million Dollar Kaution: Dominique Strauss-Kahn frei.
strauss kahn © dpa
19.05.2011

Dominique Strauss-Kahn auf Kaution frei

NEW YORK. Der der versuchten Vergewaltigung verdächtigte Dominique Strauss-Kahn kommt vorerst frei. Allerdings hat ein New Yorker Gericht für den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds Auflagen gemacht, für die es bislang kein Beispiel gibt. Die von seinen Anwälten angebotene eine Million Dollar (700 000 Euro) Kaution sind nur ein Teil eines ganzen Pakets, mit dem die Flucht des 62-Jährigen nach Frankreich verhindert werden soll.

So darf der Franzose New York nicht verlassen. Eine Sicherheitsfirma wird damit beauftragt, jeden seiner Schritte zu überwachen. Die bewaffneten Sicherheitsleute sollen über jeden Besuch und jede Bewegung Protokoll führen. Alle Reisedokumente, Strauss-Kahn hat zwei Reisepässe, werden einbehalten. Der Richter machte deutlich, dass der Politiker beim geringsten Verstoß wieder ins Gefängnis gehe.

Damit kann der Franzose bis zu seinem Prozess und einem etwaigen Urteil in Freiheit bleiben. Er darf aber New York nicht verlassen. Kurz zuvor hatte eine Grand Jury den 62-Jährigen offiziell angeklagt. Er soll versucht haben, ein Zimmermädchen zu vergewaltigen. dpa